openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Gesinnungstest gestoppt – Generalverdacht beendet

12.10.200912:21 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Nordrhein-Westfalen prüft, ob AusländerInnen richtige Gesinnung haben

fzs (Berlin). In Nordrhein-Westfalen werden AusländerInnen einem Gesinnungstest unterzogen. Diese Befragungen finden seit Juni 2007 statt und werden an Menschen aus 27 Herkunftsländern durchgeführt. Bei dem Verfahren werden AusländerInnen per se unter Generalverdacht gestellt, obwohl dies nicht mit den Vorstellungen eines demokratischen Rechtsstaates vereinbar ist. Am Donnerstag den 09. Oktober 2009 wurde vom Verwaltungsgericht Münster entschieden, dass diese Vorgehensweise unzulässig ist.

„Menschen wird eine Täterschaft unterstellt, ohne dass es eine Grundlage dafür gibt.“ erklärt Florian Kaiser vom Vorstand des freien zusammenschluss von studentInnenschaften. „Eine solche Verfahrensweise ist untragbar und rassistisch. Etabliert sich dieses Vorgehen, dann ist wohl zu erwarten, dass es auch auf andere Bereiche ausgedehnt wird. Dieser Zustand darf niemals eintreten.“ betont Kaiser.

„Es ist mehr als erfreulich, dass sich die RichterInnen dazu entschlossen haben, diesen Zustand zu beenden.“ begrüßt Anja Gadow, ebenfalls Mitglied im Vorstand des studentischen Dachverbandes, die Entscheidung der Richter und ergänzt. „Eine verschärfte Form der Rasterfahndung kann so verhindert werden und Menschenrechte bleiben in Zukunft wieder gewahrt.“

Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften spricht sich gegen eine generelle Verdächtigung und rassistische Verhaltensweisen jeglicher Art aus. Er ruft alle Menschen dazu auf, sich gegen Einschränkungen der Freiheit lautstark zu wehren. Auch wenn das Gericht den Test in NRW gestoppt hat, ist es weiter von Bedeutung, dass Rechte geschützt werden und Menschen nicht ohne erheblichen Grund unter Verdacht gestellt werden.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 359036
 214

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Gesinnungstest gestoppt – Generalverdacht beendet“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von freier zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs)

Bayerischer Ministerpräsident hängt sein Fähnlein nach dem Winde
Bayerischer Ministerpräsident hängt sein Fähnlein nach dem Winde
fzs fordert Mut zur Gebührenabschaffung von Bayerischer Landesregierung Berlin (fzs). In den vergangenen beiden Tagen sorgten Äußerungen zum Thema Studiengebühren der bayerischen Landesregierung und der regierungstragenden Parteien für Aufruhr. So sprach der Ministerpräsident von einem Prüfauftrag und die FDP-Generalsekretärin Miriam Gruß von dem Ziel, die Gebühren noch in dieser Legislatur abzuschaffen. Der fzs fordert, die Abschaffung der Gebühren unmittelbar nach der Sommerpause zu beschließen. Hierzu erklät Florian Pranghe, Mitglied des…
Bild: fzs verurteilt Überlegungen des Präsidiums der Uni Potsdam zur Einführung von StudiengebührenBild: fzs verurteilt Überlegungen des Präsidiums der Uni Potsdam zur Einführung von Studiengebühren
fzs verurteilt Überlegungen des Präsidiums der Uni Potsdam zur Einführung von Studiengebühren
Berlin (fzs). Der studentische Dachverband verurteilt die Überlegungen des kommissarischen Präsidenten der Universität Potsdam Thomas Grünewald zur Einführung von Studiengebühren in Brandenburg. Er schlägt in einem Interview mit den Potsdamer Neuesten Nachrichten vor, ein sogenanntes „intelligentes Modell“, ähnlich dem rheinland-pfälzischen Studienkontenmodell, einzuführen. Der fzs meint: Studiengebühren waren und sind sozial selektiv, egal welches Modell der Erhebung angewandt wird. „Es ist verständlich, dass die Hochschulen in Brandenburg …

Das könnte Sie auch interessieren:

Kinderspitzel und der Staat als moralische Ordnungsmacht
Kinderspitzel und der Staat als moralische Ordnungsmacht
Raucher, Einzelhändler, Autofahrer und Computerspieler unter Generalverdacht der Politik Berlin – Familienministerin Ursula von der Leyen bmfsfj.de wollte Kinder und Jugendliche als „Testkäufer“ von Alkohol, Zigaretten und Gewaltspielen einsetzen, um den Jugendschutz zu verschärfen. Nach heftiger Kritik macht sie jetzt einen Rückzieher: „Ich will jetzt …
Bild: Schikanen aus BrüsselBild: Schikanen aus Brüssel
Schikanen aus Brüssel
… als früher am Straßenverkehr teilnimmt, sind die Unfallzahlen der über 50-jährigen im Verhältnis sogar gesunken.“ Es könne nicht angehen, dass eine ganze Generation unter Generalverdacht gestellt werde, so Weber weiter. Mit einem Führerschein auf Zeit, dessen Verlängerung nur mit einem ärztlichen Attest genehmigt werde, würden alle älteren Autofahrer …
Deutsche Umweltstiftung warnt vor falschen Schlüssen aus der PROKON-Affäre
Deutsche Umweltstiftung warnt vor falschen Schlüssen aus der PROKON-Affäre
… und Ausschüttungen eine Art Schneeballsystem, auch die Deutsche Umweltstiftung warnte vor PROKON.“ Dennoch sollte man, so Sommer, grüne Investments nicht unter Generalverdacht stellen: „Natürlich fürchten viele herkömmliche Akteure der Finanzbranche nachhaltige Anlageprodukte als unwillkommene Konkurrenz, deshalb sehen wir mit Sorge, dass auch einige …
Vorratsdatenspeicherung bleibt wider das Grundgesetz
Vorratsdatenspeicherung bleibt wider das Grundgesetz
assungskonform sei. Ich bleibe bei meiner Auffassung: Die Vorratsspeicherung aller Telekommunikatsdaten ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Sie ist ein unverhältnismäßig tiefer Einschnitt in verbriefte Grundrechte. Und sie stellt obendrein alle Bürgerinnen und Bürger unter einen unbegründeten Generalverdacht. Das ist rechtsstaatswidrig. * * *
Betreuungsgeld kommt
Betreuungsgeld kommt
… Der EAK Rems-Murr habe sich seit über einem Jahr gegen eine solche Gutscheinlösung ausgesprochen, da diese die selbst betreuenden Eltern diskriminiere und sie unter den Generalverdacht stelle, ihrer Aufgabe der Erziehung und Betreuung ihres Kindes nicht nachkommen zu können. Eine solcher Generalverdacht sei auch deswegen nicht angebracht, weil er sonst …
Bild: Schüler Union gegen HandyverbotBild: Schüler Union gegen Handyverbot
Schüler Union gegen Handyverbot
… wurden, fordern einige Politiker ein generelles Handyverbot an Schulen. Der 18-jährige Bezirksvorsitzende der CSU-nahen Organisation Maximilian Heiler erklärt dazu: "Alle Schülerinnen und Schüler unter Generalverdacht zu stellen und eine Kollektivstrafe zu verhängen, scheint in unseren Augen der falsche Weg. Mit einem solchen Verbot würde das Problem …
Bild: Der Islam der Anderen – Zur Rolle der Religion in deutschen MigrationsdebattenBild: Der Islam der Anderen – Zur Rolle der Religion in deutschen Migrationsdebatten
Der Islam der Anderen – Zur Rolle der Religion in deutschen Migrationsdebatten
… den Blick, nämlich dessen Einbindung in den Migrationsdiskurs. Exemplarisch untersucht er diese in den Debatten zum seinerzeit hoch umstrittenen "Gesinnungstest" für Einbürgerungsgespräche. Weitere Informationen unter www.ibidem-verlag.de Rudolf Krux Der Islam der Anderen Zur Rolle der Religion in deutschen Migrationsdebatten 116 Seiten, Paperback. …
Bild: Claus Schaffer (AfD): "Die Polizei darf nicht unter Generalverdacht gestellt werden"Bild: Claus Schaffer (AfD): "Die Polizei darf nicht unter Generalverdacht gestellt werden"
Claus Schaffer (AfD): "Die Polizei darf nicht unter Generalverdacht gestellt werden"
… Polizisten bis auf weiteres nicht mehr zu Großeinsätzen nach Berlin zu schicken: „Innerhalb Jamaikas hat bislang nur die FDP erkannt, dass man die Polizei nicht unter Generalverdacht stellen darf“ Kiel, 12. Juni 2020 Der polizeipolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Jörg Hansen, hat die Landesregierung aufgefordert, Polizisten aus Schleswig-Holstein …
Bild: Polizisten geraten unter GeneralverdachtBild: Polizisten geraten unter Generalverdacht
Polizisten geraten unter Generalverdacht
Polizisten geraten unter Generalverdacht Mit dem Beschluss, ihre Landespolizei einer Zwangskennzeichnung zu unterziehen, stellt die rot-rote Landesregierung in Berlin die gesamte deutsche Polizei unter Generalverdacht. „Das Argument, man wolle damit schwarze Schafe bei Polizeieinsätzen herausfil-tern ist nicht nur Unsinn und rechtlich grenzwertig zu …
Bild: MPU – Idiotentest für Politiker und Frau Justizministerin ZypriesBild: MPU – Idiotentest für Politiker und Frau Justizministerin Zypries
MPU – Idiotentest für Politiker und Frau Justizministerin Zypries
… Fahrerlaubnis anordnen werden. Wie will Frau Justizministerin Zypries mit Chaoten und Nazis umgehen. Werden Linke und Rechte (Nazis) den Führerschein nach einem Gesinnungstest zurückerhalten. Die gesamte europäische Fachwelt beobachtet derzeitig voller erstaunen die deutschen Geschehnisse und wie eine Fahrerlaubnis als Druckmittel eingesetzt werden kann. …
Sie lesen gerade: Gesinnungstest gestoppt – Generalverdacht beendet