(openPR) Nach Auffassung mehrerer Oberlandesgerichte war die Anlagegesellschaft Multi Advisor Fund I GbR darauf angelegt, ihre Anleger zu schädigen. Dabei wurde von den Gerichten insbesondere bemängelt, dass der für den Zentralvertrieb zuständige branchenbekannte Michael Turgut mit seinem Unternehmen die Berater offenbar planmäßig unzureichend geschult hatte, damit diese den Anlegern keine Risiken der Anlage aufzeigen konnten. Für diese Schädigung soll neben dem Vertrieb nunmehr auch die die Multi Advisor Fund I GbR selbst verantwortlich gemacht werden, da sie sich des Vertriebs von Herrn Turgut bei der Beschaffung von Kapital bedient hat.
Anleger bei der Multi Advisor Fund I GbR haben sich eine risikobehaftete Gesellschaftsbeteiligung erworben. Der Vertrieb der Gesellschaftsbeteiligungen wurde von der Ravena AG und der IFF AG des Herrn Turgut, dessen Name aus der Futura Finanz GmbH & Co KG bestens bekannt ist, vorgenommen. Michael Turgut hatte sich mit seiner Firma bereits beim Vertrieb der Göttinger Gruppe und anderer Beteiligungen einen Namen in der Vermittlerbranche gemacht und viele Kleinanleger mit zum Teil problematischen Vertriebsmethoden zum Abschluss einer atypisch stillen Beteiligung zur Altersvorsorge gebracht. Im konkreten Fall sollen hohe Gewinne erzielt werden, es ist jedoch unklar, wie dieses Ziel realistisch erreicht werden soll. Zudem ist das Totalverlustrisiko stets gegeben. Mit geschickten Verkaufsstrategien wurden diese riskanten Beteiligungen an unerfahrene Kleinanleger vertrieben. Eine Anlage, bei der ein Totalverlust des eingelegten Geldes droht, ist keinesfalls als Altersvorsorge geeignet. Zudem fällt die Beteiligung durch erhebliche weiche Kosten, wie die hohen Vermittlungsprovisionen von um die 12 % des von den Anlegern zu zahlenden Gesamtbetrages, auf.
Betroffene Anleger sollten sich daher anwaltlich beraten lassen.









