(openPR) Nach Bundestagswahl erneuert eurocom Forderung nach Festzuschusssystem
Die Bundestagswahl hat aus Sicht des Industrieverbandes eurocom ein eindeutiges Ergebnis gebracht. Statt großer Koalition wird Deutschland zukünftig voraussichtlich von einer Koalition aus CDU/CSU und FDP regiert werden. Die eurocom nimmt dies zum Anlass, ihre Forderung an die politischen Entscheidungsträger zu erneuern, die Hilfsmittelversorgung zukunftsfähiger zu gestalten.
„Es ist unbestreitbar, die Kosten für die Gesundheitsversorgung steigen, die Einnahmen aber nicht“, erklärt Dr. Ernst Pohlen, Geschäftsführer der eurocom. „Wer auch zukünftig sicherstellen will, dass alle Versicherten die medizinischen Hilfsmittel erhalten, die sie benötigen, muss umsteuern. Unserer Meinung nach kann das nur mit einem Festzuschusssystem gelingen.“
Ein solches System hat mehrere Vorteile. Der Versicherte entscheidet selber, welchen Leistungserbringer er wählt. Letztlich wird sich dann nur durchsetzen können, wer hohe Qualität zu angemessenen Preisen anbietet. Der vom Gesetzgeber gewollte Wettbewerb zwischen den Leistungserbringern wird dadurch gewährleistet. Zudem kann sich der Versicherte gegen entsprechende Aufzahlungen auch für höherwertige Versorgungen entscheiden.
Weil die Ausgaben für Hilfsmittel auf den Festzuschuss beschränkt bleiben, erhalten die Kostenträger außerdem eine höhere Planungssicherheit.
Und die Hilfsmittelhersteller profitieren davon, dass ein Festzuschusssystem ausreichend Raum für Innovationen bietet. Das wiederum stärkt den Gesundheitsstandort Deutschland und sichert Arbeitsplätze, verhilft aber auch den betroffenen Patienten zu mehr Lebensqualität und senkt dauerhaft Folgekosten von Erkrankungen.
Schon vor der Wahl hatte die eurocom ihren Vorschlag mit politischen Entscheidungsträgern erörtert und war auf überwiegend positive Resonanz gestoßen. Diese Gespräche sollen nun mit denen fortgesetzt werden, die künftig die Geschicke der Gesundheitspolitik lenken werden. „Für ein Festzuschusssystem gibt es unserer Meinung nach gerade in der neuen politischen Konstellation gute Realisierungschancen“; ist sich Pohlen sicher.
Das Positionspapier kann über die Internetseite unter www.eurocom-info.de (Presse/Pressemitteilungen) herunter geladen werden.













