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Zunahme kinderpornografischer Spam-Mails verzeichnet

25.08.200415:36 UhrVereine & Verbände
Bild: Zunahme kinderpornografischer Spam-Mails verzeichnet
no abuse in internet (naiin)
no abuse in internet (naiin)

(openPR) Berlin, den 25. August 2004 - Die Wirtschaftsinitiative „no abuse in internet“ (naiin) hat in den vergangenen Monaten eine Zunahme an unerwünschten Spam-Mails verzeichnet, die für kinderpornografische Internet-Angebote werben. So betrafen fast 60 Prozent aller Hinweise auf Kinderpornografie, die bei der naiin-Meldestelle „netwatch“ in den vergangenen vier Monaten eingingen, derartige kinderpornografische Werbe-Botschaften. Zuvor war dieser Anteil mit knapp 5 Prozent noch verschwindend gering.



„Das Geschäft mit Kinderpornografie scheint nun auch für Spammer zunehmend attraktiv zu werden. Keine Frage: Die Umsätze, die mit dem weltweiten Kinderporno-Handel erzielt werden, sind nach Schätzungen der UNO vergleichbar mit denen des illegalen Waffenhandels“, erklärt Dennis Grabowski, Leiter der Internet-Meldestelle „netwatch“. „Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis auch Spammer dieses lukrative Geschäftsfeld, welches von dem Leid tausender Kinder lebt, für sich entdecken.“

Besorgniserregend: Handelte es sich bisher bei Kinderporno-Funden im Internet um Zufallsfunde, erhalten Internet-Nutzer Kinderpornografie nun schon frei Haus. Die Annahme einiger Strafverfolger, dass derartige E-Mails ausschließlich Personen erhalten, die sich zuvor im „dunkleren Milieu“ des Internet aufhielten, ist nicht mehr zutreffend. Denn diese E-Mails werden heute wahllos und vor allem massenhaft mit Hilfe von Spam-Techniken verbreitet. Und sie können für ungläubige, neugierige Internet-Nutzer schnell zur strafrechtlichen Falle werden.

„Internet-Nutzern ist dringend davon abzuraten, die Links in diesen E-Mails zu betätigen. Denn sobald sich die Website mit den dort auffindbaren kinderpornografischen Bilddateien lädt, können sich Nutzer bereits strafbar machen“, warnt naiin-Jurist Rechtsanwalt Sven Peitzner. Denn durch die Cache-Speicherfunktion der gängigen Browser werden diese Bilddateien automatisch auf den Rechnern der Nutzer abgelegt. Die Nutzer befinden sich somit im Besitz kinderpornografischer Schriften – nach bundesdeutschem Recht ein Straftatbestand, der mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden kann.

naiin rät daher allen Internet-Nutzern, die derartige E-Mails erhalten, keinesfalls die in diesen enthaltenen Links zu betätigen. Betroffene sollten die E-Mails entweder sofort ungelesen löschen oder aber bei der nächsten Polizeidienststelle zur Anzeige bringen. Hinweise nimmt aber auch die naiin-Meldestelle „netwatch“ entgegen, die im Internet unter der Adresse www.naiin.org/de/ erreichbar ist.


Hintergrund: naiin e.V.

naiin e.V. - der Verein gegen Missbrauch im Internet - wurde im August 2000 gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählen namhafte Personen, Organisationen und diverse Unternehmen der IT-Branche, wie z.B. die Strato Medien AG, 1 & 1 Internet AG und die DENIC eG (Registrierungsstelle für .de-Domains). Unter Vorsitz von Arthur Wetzel, traten in den letzten Jahren Unternehmen wie Tiscali und VeriSign Deutschland bei. Schirmherr von naiin ist Prof. Dr. Helmut Thoma, früherer Chef des Privatsenders RTL.

Seit November 2000 unterhält naiin die Meldestelle "netwatch". Bei dieser können Internet-Nutzer rechtswidrige Internet-Inhalte beanstanden. In seiner Eigenschaft als Institution der Freiwilligen Selbstkontrolle geht naiin den eingehenden Hinweisen nach und wirkt auf die Löschung rechtswidriger Inhalte hin. Hinweise nimmt naiin unter www.naiin.org oder via E-Mail an E-Mail entgegen. Allein im vergangenen Jahr bearbeitete "netwatch" bis zu 1500 Hinweise.



Presse-Kontakt:

naiin e.V.
Kurfürstendamm 97-98
10709 Berlin

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