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Spaß bei Festen - mit wenig oder ohne Alkohol ist die einzig richtige Kunst zu feiern

17.09.200912:19 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) 17. September 2009 – Zwei Tage vor dem Start des Münchner Oktoberfestes setzt sich Dr. Nikolaus Melcop, Präsident der Psychotherapeutenkammer Bayern (PTK Bayern), für die richtige Art zu feiern ein und fordert ein Umdenken hinsichtlich des Stellenwertes von Alkohol.



Melcop warnt vor übermäßigem Alkoholkonsum. „In Zeiten von Komasaufen und der steigenden Zahl der Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen, liegt es vor allem an den Erwachsenen, den Jugendlichen das richtige Feiern vorzumachen“, betont Melcop.

Alkohol spielt bisher in Deutschland noch in vielen Köpfen gerade beim Feiern eine viel zu große Rolle. Das ist ein wichtiger Grund, weshalb der Alkoholkonsum hierzulande extrem hoch ist. Mit 9,9 Litern reinen Alkohols pro Kopf und Jahr hält Deutschland derzeit beim Alkoholkonsum weltweit den traurigen sechsten Platz inne. In Bayern gelten in der Altersgruppe der 18- bis 64-Jährigen rund 245.000 Menschen als alkoholabhängig, weitere 260.000 betreiben massiven Missbrauch mit Alkohol. Bei den 12- bis 17-Jährigen haben 70.000 Jugendliche einen riskanten Alkoholkonsum, in der Gruppe der 18- bis 64-Jährigen ca. 900.000 Personen. Pro Jahr sind im Freistaat rund 6000 alkoholbedingte Todesfälle zu verzeichnen. „Es ist mehr als betrüblich, wenn im vergangenen Jahr mehr als 20 Prozent der Minderjährigen in Deutschland mindestens einmal pro Monat betrunken gewesen sein sollen, wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung im Mai 2009 berichtete. Dass mehr als 23.000 Kinder teils bewusstlos betrunken in Kliniken gebracht werden mussten, ist erschreckend“, so der Kammerpräsident.

Melcop fordert daher auch die Verantwortlichen auf dem Münchner Oktoberfest auf, wie bereits in den letzten Jahren begonnen, verstärkt darauf zu achten, dass Jugendliche unter 16 Jahren keinen Alkohol ausgeschenkt bekommen. „Auch über 16-Jährige sollten nichts mehr bekommen, wenn sie angetrunken sind“, so Melcop. „Insbesondere appelliere ich sowohl an Eltern und auch an die Jugendlichen selbst, Einfluss zu nehmen und zu verhindern, dass sich Jugendliche nicht schon vor dem Besuch der Wiesn warm trinken. Dieses sogenannte ’Vorglühen’ muss ein Ende haben“, bringt es Melcop auf den Punkt.

Die PTK Bayern unterstützt bereits seit 2008 das Bundesmodellprojekt „Hart am Limit“ (HaLT), das zu einer Reduzierung des riskanten Alkoholkonsums bei Jugendlichen beitragen will. Die Sensibilisierung und die Verhinderung einer späteren Suchtkarriere sind dabei die wichtigsten Ziele.

„Sich amüsieren, fröhlich sein und Spaß haben geht auch ohne Vollrausch – und ist besser, gesünder und auch schöner“, unterstreicht Melcop. „Aber man muss es können, das geht bei vielen nicht von alleine. Wer das noch nicht kann, sollte für sich selbst und mit seinen Freunden mit einem klaren Ziel anfangen: Feiern mit eindeutigem und engem Alkohol-Limit, das er und die Gruppe auf jeden Fall einhält. Der wahre Rekord in den Statistiken der Wiesn wäre eine deutliche Reduktion des Alkoholkonsums.“

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