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Hart, aber ehrlich - Lebensqualität trotz Prostatakrebs

17.09.200908:33 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Diskussionsrunde auf Urologie-Kongress zur Versorgung und Erforschung des Prostatakarzinoms

Die deutschen Ärzte stehen im Kreuzfeuer der Kritik: Auch die Urologen nehmen Provisionen und Gegenleistungen von Krankenhäusern entgegen und überweisen im Gegenzug ihre Patienten zur weiteren Behandlung in die jeweilige Klinik. "Die derzeitige Praxis hat sowohl auf die Unabhängigkeit ärztlichen Handelns als auch auf das Selbstbestimmungsrecht des Patienten negative Auswirkungen", urteilt Professor Lothar Weißbach, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Männergesund-heit. Trägt dieses System also dazu bei, dass heute der größte Teil der Prostatakrebspatienten teuer operiert - und zum Leidweisen der Patienten vielleicht sogar übertherapiert - wird?



Die gemeinnützige und unabhängige Stiftung Männergesundheit greift dieses Thema in einer Podiumsdiskussion auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. in Dresden auf:

"Hart, aber ehrlich: Prostatakarzinom versorgen, erforschen, profitieren"
Freitag, 18. September 2009, 13:00-14:30 Uhr
Messe Dresden, Saal 5, Messering 6, 01067 Dresden

Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die urologische HAROW-Studie, die Erforschung des Prostatakarzinoms und die Versorgung von Prostatakrebspatienten. Die anerkannten Experten Nicole Ernstmann, Bertram Häussler, Theodor Klotz, Kurt Miller, Christoph Rüssel und Lothar Weißbach werden die aktuellen Entwicklungen aus Blickwinkeln der Praxis, Klinik, Forschung und Gesundheitsökonomie bewerten. Die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer leitet die spannende Diskussion.

Versorgungsforschung im Sinne der Patienten

Jährlich wird bei 58.000 Männern in Deutschland ein Prostatakarzinom festgestellt. Dieser Tumor ist damit die am häufigsten diagnostizierte Krebserkrankung bei Männern. Neben den unmittelbaren Belastungen einer Therapie leiden die Betroffenen nicht selten an bleibenden Beeinträchtigungen ihrer Lebensqualität durch Erektionsstörungen, Blasenschwäche u.a.

Im Vordergrund der HAROW-Studie zur Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms steht daher die Erhaltung der Lebensqualität der Patienten. Hierfür werden bis zu 5.000 Patienten bis ins Jahr 2012 über ihr Krankheitserleben berichten. Zusätzlich werden medizinische Diagnosen ausgewertet, gesundheitsökonomische Daten erhoben und die Beziehung zwischen Arzt und Patient untersucht.

Bereits heute ist die HAROW-Studie mit fast 1.000 Patienten die größte urologische Versorgungsstudie zum Prostatakarzinom im deutschsprachigen Raum. Vor allem die deutschlandweit etwa 320 Studienzentren tragen zum Erfolg der Studie bei.

Die GAZPROM Germania GmbH stellt der Stiftung Männergesundheit für die Studie insgesamt 5 Mio. Euro zur Verfügung. Diese Förderung gewährleistet die vollständige Unabhängigkeit der HAROW-Studie von der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie.

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