(openPR) Berlin, den 15.09.2009. Das diesjährige Ranking der Lehrqualität in Deutschland wird von Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern angeführt. Am zufriedensten mit der ihnen gebotenen Lehre sind damit Studierende im Westen und Süden Deutschlands. Das ergab eine Auswertung von über 350.000 Einzelbewertungen auf MeinProf.de.
Die HS Aschaffenburg konnte ihre Spitzenposition aus den Vorjahren behaupten. Die junge Fachhochschule führt damit zum dritten Mal in Folge das Hochschulranking an. Die RWTH Aachen, eine der größten und ältesten Universitäten Deutschlands, folgt mit geringem Abstand auf dem zweiten Rang.
Neu auf Platz drei konnte sich die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW einordnen. Sie dient der Ausbildung der Anwärter für den gehobenen Dienst in der öffentlichen Verwaltung. An der FHöV kann in fünf Studiengängen u.a. Kommunaler und Staatlicher Verwaltungsdienst, Polizeivollzugsdienst oder Rentenversicherung studiert werden.
Auch die Universität Düsseldorf ist erstmals im Ranking vertreten. Aufgrund hervorragender Bewertungen in den Geistes-, Sprach- und Literaturwissenschaften sowie der Medizin konnte die Hochschule neu auf Rang neun einsteigen.
Auffällig ist, dass die zehn Spitzenpositionen ausschließlich mit Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern besetzt sind. Studierende im Westen und Süden sind somit zufriedener mit der Hochschullehre als ihre Kommilitonen im übrigen Deutschland. Dieses Ergebnis widerspricht der zuletzt von der Hochschulinitiative Neue Bundesländer und dem Hochschul-Informations-System (HIS) veröffentlichten Studie zur Studierendenzufriedenheit in Deutschland. Diese stellte noch eine wesentlich höhere Zufriedenheit mit Ausstattung und Lehre der ostdeutschen Studierenden gegenüber ihren westdeutschen Kommilitonen fest.













