(openPR) (11.09.2009 - Hagen/Hamburg/Japan) Der schockierende Öko-Thriller THE COVE der sich mit dem blutigen Delfinfang in dem Küstenort Taiji in Japan befasst und der inzwischen weltweit 14 Filmpreise erzielte, kommt ab 22. Oktober unter dem offiziellen Titel DIE BUCHT in die deutschen Kinos.
Bei der Premiere des spannenden Doku-Spielfilms wird nach Angaben des Filmverleihs dreifreunde am 2. Oktober auf dem Filmfest Hamburg auch der Hauptakteur des Films, Ex-TV-Flipper-Trainer Richard O’Barry (Mitbegründer des deutschen Wal- und Delfinschutz-Forum – WDSF) und der Regisseur Louie Psihoyos anwesend sein.
Für die Presse wird der Film als Preview am 17.9. in Hamburg (Abaton), am 18.9. in München (Gabriel) und am 28.9. in Berlin (CineStar Sony Center) angeboten.
Zur Premiere am 2.10. in Hamburg sowie am 5./6. In Berlin und voraussichtlich auch in Köln stehen Ric O’Barry und Louie Psihoyos für Interviews zur Verfügung, so die Verleihagentur.
Interviews mit dem WDSF sind vorab und auch bei der Premiere in Hamburg möglich (Kontaktdaten s.u.).
O’Barry hält sich mit einem Teil seiner Crew und Journalisten z.Zt. noch in Japan auf. Nachdem er in der letzten Woche an den Ort des grausamen Delfinschlachtens in Taiji zurückgekehrt war, stoppten die Fischer dort ihre Aktivitäten. Erst als O’Barry diese Woche nach Futo/Japan für weitere Filmaufnahmen unterwegs war, schlugen die Delfinmörder wieder zu. Etwa 100 Große Tümmler und 50 Grindwale wurden in der kleinen Bucht von Taiji eingekesselt und ein Teil der Delfine für die Delfinindustrie eingefangen; der Rest wird voraussichtlich seinen Weg in die japanischen Kochtöpfe finden – trotz hochgradiger Kontaminierungen des Delfinfleischs mit Quecksilber und PCB. Die offizielle Fangquote der Kleinwale liegt in Japan bei jährlich rund 23.000 Exemplaren.
Inzwischen hat die australische Partnerstadt Broome ihre Verbindung zu Taiji gelöste, zumindest solange der traditionelle Delfinfang anhält. Der Delfinschützer O’Barry und der Regisseur Psihoyos erhoffen sich durch die konfrontierende Aufdeckung der Wahrheit über das dunkle Geheimnis der japanischen Küstenfischer, dass keiner der Kinogänger mehr ein Delfinarium besuchen wird. Eine Milliarden-Dollar-Industrie mit Delfin-Shows, Delfintherapie und Schwimmen mit Delfinen eröffnet überhaupt erst den lukrativen Fang der stärksten und die Tötung der restlichen Delfine und Kleinwale, so die Filmemacher.
In Deutschland hat O’Barry vor zwei Jahren zusammen mit dem Wal- und Delfinschützer Jürgen Ortmüller das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) mit Sitz im westfälischen Hagen-Hohenlimburg gegründet. Die beiden kennen sich schon seit 1999 und veranstalteten im Bundestagsbereich im Jahr 2007 ein öffentliches und kritisches Fachgespräch über die medizinisch nicht anerkannte Delfintherapie. Im letzten Jahr reisten die beiden wieder nach Berlin, um zusammen mit der Organisation ProWal von Andreas Morlok mit einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor bei den Bundestagsparteien und der Bevölkerung für ein ausnahmsloses Wal- und Delfinimportverbot nach Deutschland zu werben. Bisher vergeblich; noch immer erlaubt die deutsche Gesetzgebung den Import der intelligenten Meeressäuger für Zoos mit der Begründung der Forschung und Bildung. Nach dem Oscar-verdächtigen Kinoschocker könnte sich das in den Delfin-Zoos in Münster, Duisburg und Nürnberg ändern, hofft WDSF-Geschäftsführer Ortmüller (ausführlicher Bericht auf: http://www.wdsf.eu/die-bucht-the-cove). --
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WDSF-Geschäftsstelle
Jürgen Ortmüller
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