(openPR) Zum wiederholten Mal haben die indischen Auszubildenden der Samuel-Stiftung im direkten Wettstreit mit Designstudenten ihre Kreativität und ihr handwerkliches Können unter Beweis gestellt: Die Auszubildende Jaspreet Kaur erhielt für ihre Kreation den ersten Preis in einem Modewettbewerb.
In Kooperation mit Zee Network, dem größten Unterhaltungssender Indiens, hatte die Organisation KidZee bereits Ende Juni auf ihrem Gelände in Vishal Enclave in New Delhi einen Mode-Wettbewerb für junge Nachwuchsdesigner. Ziel des Modewettbewerbs war es, den Ausbildungsbereich Modedesign unter Jugendlichen zu promoten. 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus diversen Ausbildungsinstituten stellten sich mit ihren Entwürfen einer renommierten Jury. Unter den Preisrichtern waren namhafte Persönlichkeiten aus Mode, Bildung und Politik wie zum Beispiel Mahabal Mishra, Member of Legislative Assembly.
Die 21-jährige Jaspreet Kaur, Auszubildende der Samuel-Stiftung, hatte eigens ein himmelblaues Abendkleid entworfen und geschneidert. Als sie auf der Veranstaltung ihr Kleid selbst auf dem Laufsteg vorführte, erhielt sie nicht nur begeisterten Beifall, sondern darüber hinaus den ersten Preis in der Kategorie „Bestes Kostüm“.
Der indische Ableger der deutschen Samuel-Stiftung bietet junge Menschen aus den Armenvierteln Neu-Delhis eine Berufsausbildung im Bereich Modedesign und Qualitätsmanagement. Die 15-monatigen Kurse finden in zwei stiftungseigenen Berufsschulzentren statt. Während der Ausbildung erlernen die Jugendlichen das Anfertigen verschiedener Kleidungsstücke, die Schnitt- und Mustererstellung, Zuschnitt und Nähen, Kleiderveredelung, den Stoff- und Accessoires-Einkauf und mehr. Sie werden mit der Bedienung der gebräuchlichen Maschinen und Werkzeuge vertraut gemacht und können im Anschluss an die Fachausbildung ihre erlernten Fähigkeiten in einem dreimonatigen Betriebspraktikum unter Praxisbedingungen erproben. Die Vermittlung von Computerkenntnissen, Englischkurse und „Persönlichkeitstrainings“ runden das Ausbildungsprogramm ab. Die Absolventen der Stiftung haben in der Regel kein Problem, überdurchschnittlich bezahlte Arbeitsplätze mit guten Perspektiven in der Textilindustrie und Exportfertigung („Export Houses“) zu finden.
Die Samuel-Stiftung trägt die gesamten Kosten der Ausbildung. Um mehr bedürftige Jugendliche in die Programme aufnehmen zu können, ist sie auf Unterstützung angewiesen und sucht gerade auch in Deutschland Unternehmen der Mode- und Bekleidungsindustrie sowie des Textileinzelhandels als Sponsoren.









