(openPR) „Anil Chaurasia war der beste Praktikant, den wir je bei Orient Craft hatten“, sagt Senior Merchandiser Nitin Bharadwaj.
Und das Lob, das er über den Auszubildenden ausspricht, hat durchaus Gewicht. Immerhin ist Orient Craft ein großer Name in der Textilexportbranche Indiens: 7,5 Mrd. Rupie Jahresumsatz, 20.000 Mitarbeiter, 20 Produktionsstätten allein in und um Delhi. Lieferant für internationale Marken wie Levis, Ralph Lauren, GAP, Nike und andere. Ein richtiger Global Player aus Indien.
Der 19 Jahre alte Anil Chaurasia kommt dagegen aus unermesslich armen Verhältnissen. Der Vater ist arbeitslos und versucht mit Mühe und Not seine neunköpfige Familie über Wasser zu halten. Als Anil 2007 von den kostenfreien Berufsausbildungsprogrammen der Samuel-Stiftung hört, bietet sich ihm eine einzigartige Chance. Er bewirbt sich erfolgreich und absolviert 2008-2009 seine Ausbildung zum Dress Designer im Ausbildungszentrum der Stiftung im Stadtteil Garhi. Sein obligatorisches dreimonatiges Betriebspraktikum durchläuft er Ende 2009 bei dem besagtem Unternehmen Orient Craft und ist damit der erste Auszubildende der Stiftung überhaupt, der dort sein Praktikum absolvieren durfte.
In der Vergangenheit war die Vermittlung von Praktikanten stets an der Entfernung gescheitert, da die nächste geeignete Produktionsstätte von Orient Craft 55 Kilometer vom Stadtzentrum Delhis entfernt liegt. Dieses Mal hatte sich das Unternehmen freundlicherweise bereit erklärt, Anil mit einem der unternehmenseigenen Kleinbussen zur Arbeit zu bringen, die zwischen Delhis Zentrum und der Produktionsstätte pendeln und die Mitarbeiter transportieren. Neben der Arbeitszeit verbrachte Anil daher zusätzlich bis zu vier Stunden in Delhis chronisch verstopftem Straßensystem. Für Anil keine Frage: „Ich hätte noch viel mehr auf mich genommen, um in dem renommierten Konzern meine Ausbildung krönen zu können. Eine riesige Chance für mich.“
Senior Merchandiser Nitin Bharadwaj weiß um die persönliche und fachliche Entwicklung, die die Ausbildung bei der Samuel-Stiftung bei Anil bewirkt hat. „Sein fachliches Wissen war enorm angesichts der Tatsache, dass die Ausbildung der Samuel-Stiftung lediglich zwölf Monate bis zum Start des obligatorischen Betriebspraktikums dauert.“ Hinzu kam, dass Anil mit einer beeindruckenden Persönlichkeit und großem Lerneifer ausgestattet sei, so Nitin Bharadwaj. Beides Bereiche, in denen die Samuel-Stiftung ihre Auszubildenden gezielt fördert.
Bei solchen Bedingungen war es kaum überraschend, dass das Textilunternehmen Anil nach seinem Abschluss gleich als Festangestellten übernommen hat. Einer der Vorteile, die Unternehmen durch die Annahme eines Praktikanten haben: Sie können potenzielle neue Mitarbeiter testen und sich gute Absolventen vorab sichern. Die Samuel-Stiftung wünscht Anil alles Gute für seine Zukunft.











