(openPR) Düsseldorf – Am 16.07.04 durchsuchte ein Großaufgebot der Polizei den Zirkus „Giovanni Althoff“ in Oppenheim. Grund für die Durchsuchung war eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und der Vollzug des Spielverbotes durch die Stadtverwaltung Osnabrück. Die Reisegewerbekarte des Unternehmens wurde eingezogen. animal public hofft, dass das Durchgreifen der Behörden den Althoff-Elefanten zu einem besseren Leben verhilft. Schon lange fordert der Verein die Beschlagnahme der Tiere.
Seit Jahren kritisieren Tierschützer die Haltung der Elefanten im Zirkus „Giovanni Althoff“ als Tierquälerei. Nach und nach starben immer mehr Tiere der einstmals großen Elefantenherde. Im Jahr 1997 wurde die Elefantenkuh Siam eingeschläfert, nur vier Monate später die Elefanten Nadi. Im August 2003 verstarb bei einem Gastspiel in Gronau die Elefantin „Samba“ unbemerkt hinter den Zirkuskulissen.
Auf Druck des Veterinäramtes Borken, wurde am 19.08.03 die afrikanische Elefantenkuh Sikim des Zirkus „Giovanni Althoff“ an den Zoo Osnabrück abgegeben. Die Elefantenkuh war in einem erbärmlichen Zustand. Sie war extrem unterernährt, eines ihrer Hinterbeine war verkrüppelt.
Die Veterinärin und Hessische Tierschutzbeauftragte Dr. Madeleine Martin bestätigt die Vorwürfe der Tierschützer: „In den letzten acht Jahren ist dieser Zirkus nahezu ständig tierschutzrechtlich aufgefallen.“
Der Tierschutzverein animal public fordert daher: „Helft endlich den Althoff-Elefanten!“Laura Zimprich, Sprecherin von animal public: „Wir hoffen, dass die Behörden in Osnabrück den Zirkus endgültig schließen und die Elefanten und Pferde des Zirkus in guten Quartieren untergebracht werden.“
animal public e.V.
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