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E-Government 2009 - Neue Strategien sind über fällig

07.09.200916:20 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: E-Government 2009 - Neue Strategien sind über fällig

(openPR) Forum E-Government auf den Xinnovations 2009 diskutiert Schwächen in der Kommunikation mit Bürgern und Unternehmen und fordert mehr Partizipationsangebote
16. September 2009, Humboldt-Universitat zu Berlin

Berlin, 07.09.2009: Das deutsche E-Government ist bei der Beschleunigung der Verwaltungsprozesse, Bereitstellung hochwertiger Informationsangebote und sicherer Zugangswege gut vorangekommen. Weniger erfolgreich sind bisher die Bestrebungen zur Beteiligung von Bürgern und Wirtschaft. Im E-Government-Forum der Xinnovations 2009 wollen Wissenschaftler, Unternehmer und Verwaltungsexperten über neue Perspektiven diskutieren: E-Government soll nicht länger als reines Genehmigungs-Government verstanden werden, sondern muss ganzheitlicher gefasst und insbesondere die Interaktion zwischen Bürger / Wirtschaft und Verwaltung stärker in den Fokus stellen. UN und EU haben bereits Vorgaben gemacht, sie markieren mit ihren Benchmarks die neuen Begrifflichkeiten und nächsten Ausbaustufen: Ubiquitäres E-Government, E-Inclusion und E-Participation.

Das E-Government-Forum der Xinnovations behandelt deshalb die zentrale Frage, wie es weitergehen soll: Brauchen wir nach der Wahl zum Deutschen Bundestag einen neuen Ansatz für Bürgerportale in Deutschland? Was kann man von den Erfahrungen aus der T-City lernen? Wie können Geschäftsmodelle der Partizipation aussehen? Ist die Zeit in Deutschland reif für mobiles Government? Antworten darauf sind auf internationaler Ebene zu finden, wie Karl-Heinz Löper, Leiter des IT Kompetenzentrums der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, zu berichten weiß. Gegenwärtige E-Government-Projekte in Korea, Paris und Barcelona vermitteln eine Ahnung davon, so Löper, was man in Deutschland bereits vor mehr als 20 Jahren unter der Überschrift "Ubiquitous Computing - der Weg zum Internet der Dinge" in einer Studie beschrieb.

Wie so oft liegt eine weitere Antwort in den USA. Prof. Dr. Jörn von Lucke von der Zeppelin University Friedrichshafen stellt in der Veranstaltung den neuen Open Government-Ansatz der Bundesregierung der USA nicht nur vor, sondern fragt sich: "Wie wir auch in Deutschland das Potenzial dieser durch den Open-Government-Ansatz initiierten neuen Innovationskultur nutzen können. Wie wir mit "Crowdsourcing" eine neuartige Ideenfabrik für den öffentlichen Sektor generieren können? Und welche Rolle Forschung und Entwicklung spielen, wenn Bürger und Unternehmen die Aufgaben der Forschung und Entwicklung für die Verwaltung übernehmen? Wie können Verwaltungsmitarbeiter mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen in eine solche offene Ideenfabrik eingebunden und mobilisiert werden? Wie soll die öffentliche Verwaltung mit diesen Ideen konstruktiv umgehen und für einen raschen Wissenstransfer sorgen?"

Mit Spannung wird der Vortrag von Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, im Themenbereich Partizipation erwartet. Ihre Ausführungen stehen unter der Überschrift "Berlin – Hauptstadt der Partizipation".

Im Vorfeld der unmittelbar bevorstehen Bundestagswahl dürften auch die Vorträge von Pavel Mayer, Geschäftsführer der ART+COM Technologies GmbH, und Prof. Dr. Ulrike Heckmann, Präsidentin des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, hohe Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

In seinem zur Veranstaltung vorgelegten Abstract, stellt Mayer die provokante Frage, "ob sich ein unkontrollierter sektoraler Wandel in Politik und Verwaltung mittels neuer internetbasierter Technologien und Konzepte noch vermeiden lässt?" Des Weiteren stellt Mayer technologiegestützte Ansätze für mehr Partizipation an politischen und administrativen Prozessen vor und gibt Einblick in die damit verbundenen Chancen und Risiken.

Im Vortrag "IT-Unterstützung bei Wahlen: Visionen und Machbares" von Prof. Rockmann werden die Organisation und der Ablauf von Wahlen vor dem Hintergrund der Möglichkeiten beleuchtet, einzelne Prozessschritte durch IT zu unterstützen. Aus den unterschiedlichen Erwartungen der Wähler, der Personen, die mit der Organisation von Wahlen befasst sind, sowie der Politiker werden mögliche Handlungsfelder aufgezeigt. Auch das Thema Wahlmaschinen sowie ihr nationaler und internationaler Einsatz stehen im Fokus von Prof. Rockmanns Vortrag.

Passend dazu stellt Armin Berger, Geschäftsführer 3-point concepts GmbH, den Wahl-O-Mat vor. Mit dem Wahl-O-Mat will die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb die politische Partizipation vor allem von Jung- und Erstwählern fördern und sie dazu animieren, wählen zu gehen. Das Online-Tool stellt Thesen aus verschiedenen Politikbereichen vor. Per Mausklick kann der User darüber abstimmen. Im Anschluss wird ermittelt, welche Partei den eigenen politischen Positionen am nächsten steht. Im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung entwickelte Berger mit seinem Team Ergonomie sowie Dramaturgie des populären Wahl-Tools und übernahm die gestalterische Weiterentwicklung und Programmierung der Oberflächen.
Um Problemlagen, Lösungen und Trends in den Themenbereichen der Wirtschaftsforen abzubilden, werden die Programme der Foren mit Experten aus Unternehmen, Ministerien, Forschungseinrichtungen, halbstaatlichen und staatlichen Institutionen in Form von Beiratssitzungen erarbeitet. Bei der inhaltlichen Vorbereitung des E-Government-Forums wirkten mit: Cornelius Everding, Chief Process Innovation Officer (CPIO), Ministerium des Innern des Landes Brandenburg; RA Martin Falenski, Justiziar Initiative D21 e. V.; Konrad Kandziora, Vorstand IT-Dienstleistungszentrum Berlin; Jutta Lautenschlager, Geschäftsführerin MICUS Management Consulting GmbH und Mitglied im Vorstand Amt24; Karl-Heinz Löper, Leiter IT-Kompetenzzentrum Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin; Prof. Dr. Jörn von Lucke, Leiter "Deutsche Telekom Institute for Connected Cities"; Tatami Michalek, Geschäftsführer secrypt GmbH; Andreas Muchow, Geschäftsführer AM-SoFT IT-Systeme; Prof. Dr. Tino Schuppan, Geschäftsführer IfG.CC - The Potsdam eGovernment Competence Center.

Das vollständige Programm ist online unter: http://www.xinnovations.de/e-government.html

Weitere Infos zur Teilnahme und der Gesamtveranstaltung der Xinnovations 2009 unter: http://www.xinnovations.de

Pressekontakt:
Xinnovations e. V.
Rainer Thiem
Kleiststraße 23-26
10787 Berlin
Tel.: 030 21001 470
Fax: 030 21001 555
Email: E-Mail

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