(openPR) BERLIN. Zu den Gesprächen der Arbeitsgruppe Handwerk im Vermittlungsausschuss erklärt das Arbeitsgruppenmitglied und die Wirtschaftspolitikerin der FDP-Bundestagsfraktion, Gudrun :
Die Voraussetzungen für eine Einigung über die kleine und große Handwerksnovelle sind geschaffen. Insbesondere die Einigungsvorschläge zur großen Handwerksnovelle tragen die Handschrift der FDP. Es ist gelungen, das Kriterium der überdurchschnittlichen Ausbildungsleistung zur Einordnung der Berufe mit obligatorischem Meisterbrief einzuführen. Damit berücksichtigt die Reform der Handwerksnovelle, dass das Handwerk als Ausbilder Nr. 1 in Deutschland zu einem hohen Qualifikationsniveau entscheidend beitragen kann. Das Ausgliedern ausbildungsstarker Branchen in die Anlage B ist verhindert worden. Zehntausende Ausbildungsplätze können so in den kommenden Jahren gerettet werden und die breite Bereitstellung von gut ausgebildeten Fachkräften für die gesamte Wirtschaft gesichert werden.
Gleichzeitig ist auf Betreiben der FDP eine liberale Altgesellenregelung in Sicht. Klar ist jetzt: Handwerksgesellen können sich auch ohne Meisterbrief bereits nach deutlich weniger als 10 Jahren selbstständig machen. Damit ist ein wichtiges Modernisierungselement für die Existenzgründung im Handwerk möglich geworden. Ebenso kann verhindert werden, dass über die kleine Handwerksnovelle der Meisterbrief durch die Hintertür ausgehöhlt wird. Das sich abzeichnende Kumulierungsverbot von Einfachtätigkeiten lässt praktische Arbeiten aus einer Hand zu, ohne eine Verdrängung der Handwerksbetriebe durch die Ich AGs zu riskieren. Der FDP ist es gelungen, eine Brücke zwischen den Fronten zu bauen. Die vielfach zu starre und statische Handwerksordnung bekommt neue Dynamik und Modernität eingehaucht. Damit wäre dem deutschen Handwerk endlich Planungssicherheit gegeben.












