(openPR) Hamburg, 25. August 2009 – Schulsenatorin Christa Goetsch hat auf ihrer heutigen Pressekonferenz einen Ausblick auf das Schuljahr 2009/10 und die zeitliche Planung für ihre umstrittenen Primarschul-Pläne gegeben. Der Volksentscheid „Wir wollen lernen!“ kommt danach rechtzeitig, um die Umsetzung der Pläne zu verhindern.
Während draußen das heiße Sommerwetter der letzten Tage vom einsetzenden Nieselregen abgelöst wurde, kam drinnen die erleichternde Nachricht für Hamburger Eltern: Hamburgs Schulsenatorin Christa Goetsch (GAL) hat heute auf ihrer Pressekonferenz zum Beginn des neuen Schuljahres bestätigt, dass die Umsetzung der Primarschul-Pläne ab dem Sommer 2010 zunächst nur eingeschränkt und nur für die Kinder erfolgen soll, die jetzt in die 3. Klasse kommen. Diese Kinder sollen nach den Sommerferien 2010, wenn sie in die 4. Klasse kommen, zunächst inhaltlich einen „Primarschul-Unterricht“ erhalten. Ein Bildungsplan für diesen Unterricht werde von der Behörde allerdings erst noch erarbeitet.
Die entscheidende Information dieser Pressekonferenz für Hamburgs Eltern lag in dem, was die Senatorin nicht ausdrücklich sagte: „Seit der heutigen Pressekonferenz haben Hamburgs Eltern die Gewissheit: Alle Kinder, die jetzt mit dem Beginn des neuen Schuljahres in die 4. Klasse kommen, können von ihren Eltern im kommenden Frühjahr noch für die 5. Klasse der Gymnasien und der anderen weiterführenden Schulen nach den Sommerferien 2010 angemeldet werden“, erläutert Dr. Walter Scheuerl, Sprecher der Volksinitiative „Wir wollen lernen!“ für den Erhalt des Eltern-wahlrechts und der weiterführenden Schulen ab Klasse 5.
„Nach den heutigen Ausführungen der Schulsenatorin kommt unser Volksentscheid am 4. Juli 2010 damit in jedem Fall rechtzeitig, um die von Senatorin Goetsch (GAL) geplante Abschaffung des Elternwahlrechts, das Ausgliedern der 5. und 6. Klassen aus den weiterführenden Schulen und die Aufspaltung der Gesamtschulen in zwei Schulformen zu verhindern“, so Scheuerl weiter. „Ein organisatorisches Chaos, wie es mit der Umsetzung der Primarschul-Pläne verbunden sein würde, wird damit durch unseren Volksentscheid im Sommer 2010 wirksam verhindert.“
„Die Einzigen, die sich nach unserem erfolgreichen Volksentscheid umstellen müs-sen, sind die Mitglieder der von Schulsenatorin Goetsch eingesetzten Planungsgrup-pe und deren Leiter, Dr. Hans-Peter De Lorent (GAL), den Senatorin Goetsch erst Anfang des Jahres unter heftiger Kritik befördert hat. Für diese Weggefährten der Schulsenatorin wird nach den Sommerferien 2010 eine anderweitige Beschäftigung in der Behörde gefunden werden müssen“, so Scheuerl.













