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Bildungsmonitor 2009 - Weitere Bildungsinvestitionen dringend erforderlich

21.08.200917:23 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Bildungsmonitor 2009 - Weitere Bildungsinvestitionen dringend erforderlich

(openPR) Berlin, 21. August 2009 – Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) begrüßt, dass Bildung in unserer Gesellschaft heute größere Bedeutung beigemessen wird als noch vor fünf Jahren. Allerdings zeigt der Bildungsmonitor 2009 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft auch, dass weitere Bildungsinvestitionen, insbesondere bei der beruflichen Bildung notwendig sind.



„Auf vielen Gebieten des Bildungssystems haben es die Bundesländer geschafft, Verbesserungen einzuleiten. Laut Bildungsmonitor 2009 konnte beispielsweise der Umgang mit Bildungszeiten verbessert werden. Auch haben mehr Menschen ein Studium angeschlossen. Gleichzeitig ist die Effizienz beim Einsatz von Personal und Sachmitteln gegenüber 2008 gestiegen. Die allgemeine Zufriedenheit mit dieser Entwicklung darf aber nicht dazu führen, dass sich die Länder darauf ausruhen“, mahnt Julia Schier, Bundesgeschäftsführerin des VDP. „Beispielsweise in der beruflichen Bildung ist die Gesamtentwicklung leider nur sehr verhalten positiv. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen sind daher Anstrengungen notwendig, damit das Ausbildungsstellenangebot auf dem nunmehr erreichten Niveau gehalten werden kann“, erläutert Schier. Der Bildungsmonitor geht davon aus, dass im Jahr 2009 mit einem Rückgang neuer Ausbildungsverträge zu rechnen ist.

„Angesichts dieses zu erwartenden Ausbildungsplatzdefizits ist eine verstärkte Förderung vollzeitschulischer Ausbildungsgänge dringend geboten. Sie sind eine effektive Alternative zum dualen System. Gerade vollzeitschulische Ausbildungsgänge tragen dazu bei, dass alle Jungendlichen die Möglichkeit bekommen, eine zukunftsfähige Berufsausbildung zu absolvieren“, so Schier. Die vollzeitschulischen Ausbildungsgänge werden häufig von freien Trägern angeboten. Deren Flexibilität stellt sicher, dass schnell auf die veränderten Anforderungen des Arbeitslebens reagiert werden kann.

Der Bildungsmonitor weist daraufhin, dass auch die berufliche Weiterbildung durch die Entwicklung neuer Tätigkeitsprofile, dem Trend zur Höherqualifizierung sowie durch die Steigerung der beruflichen Anforderungen weiter an Bedeutung gewinnt. „Das berufliche Fachwissen veraltet heute durch die anhaltenden Globalisierungstendenzen sehr viel schneller als früher. Um langfristig, das heißt bis ins höhere Alter, berufsfähig zu bleiben, ist eine lebenslange Weiterbildung unabdingbar. Hier ist der Bund aufgefordert, verstärkt Anreize zu schaffen“, so Schier weiter.

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