(openPR) Stuttgart, den 17. August 2009: Ob Politiker, Sportler, Pop-Star, Pressesprecher oder Unternehmensvertreter - vor der Kamera sind sie alle gleich. Mikrofon und Linse hören und sehen alles. Mikrofon und Linse hören und sehen alles. Doch auch wenn man das Kameralicht schon längst nicht mehr scheut, gilt die Devise: Jeder kann noch besser werden …
Jeder kennt ihn, jeder hat seinen Wahlkampf im Sommer 2008 mitverfolgt und jeder ist überzeugt: Barack Obama, frisch gebackener US-Präsident, ist der Held auf den die Welt gewartet hat. Natürlichkeit und Selbstsicherheit sind seine Markenzeichen. Scheinbar souverän spricht er vor Millionen von Menschen über die Probleme, die es zu lösen gilt.
Mit der Körpersprache vermittelt ein Redner mehr als er denkt und manchmal sogar mehr als er sagt. Letzteres zumeist unbeabsichtigt. Verbale und nonverbale Sprache sollten daher idealerweise miteinander harmonieren. Das gilt nicht nur bei Reden im Scheinwerferlicht sondern auch bei Ansprachen vor Mitarbeitern, Kunden oder Vorgesetzten. Eine Kunst, die selbst ein Obama noch nicht bis ins kleinste Detail beherrscht. Eine Geste mit den Händen, ein Blick nach links oder rechts - jede Bewegung drückt etwas aus, das aber manchmal nicht mit dem Gesagten übereinstimmt. So senden beispielsweise vor der Brust verschränkte Arme unstimmige Signale wenn man zugleich über „Offenheit“ spricht. Nicht nur im Wahlkampf hat das ungeliebte Folgen.
Ein Auftritt vor Publikum ist nicht einfach und birgt viele Fallen. Der Wissensdurst der Zuhörenden, Fragenden und der Reporter kann unerbittlich sein und bringt den Interviewten manchmal in Situationen, aus denen es ohne eine kompromittierende Antwort kein Entrinnen gibt. Sei es die Frage nach einem geschäftlichen Fauxpas oder die journalistische Neugier nach frühen Jugendsünden: die Liste ist endlos. Carolin Lüdemann, Trainerin und Expertin für moderne Umgangsformen, weiß: „Wer im Haifischbecken gelandet ist muss dessen Gesetze kennen und sich optimal in Szene setzen.“ Ihre Überlebensstrategie: Übung, Übung, Übung, ein selbstsicheres Auftreten und Fallen rhetorisch gekonnt ausweichen.
„Souveränität entsteht durch Routine und durch einen gezielten Einsatz von Stärken bzw. einen bewussten Umgang mit Schwächen.“, sagt Carolin Lüdemann. Selbstsicherheit beim öffentlichen Auftritt ist erlern- und trainierbar: durch gezieltes Training vor und mit der Kamera. Auch die Medienexpertin und Kamerafrau Klaudia Stürmer rät zu einem glaubhaften Auftritt: „Hauptsache, man ist und bleibt authentisch.“ Egal ob Manager oder Empfangsdame, den Umgang mit Menschen, ob über den Bildschirm oder Face-to-face-Kontakt sollte jedermann beherrschen. Denn immerhin: Der erste Eindruck von einem Menschen entsteht in den ersten drei Sekunden des Kennenlernens. Ein selbstsicherer Auftritt durch Gestik und Sprache sowie eine aufrechte und offene Haltung versprechen gute Chancen bei seinem Gesprächspartner zu punkten. Insbesondere bei Verhandlungen oder beim Vorstellungsgespräch muss man diese drei Sekunden gewinnbringend und zukunftsweisend nutzen um Sympathie zu transportieren und sich Respekt zu verschaffen.
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