(openPR) Traunstein, 12. August 2009 – Noch im vierten Quartal 2008 konnten Anleger Tagesgeld- und Termingeldzinsen von 4 % und mehr erzielen. Der Grund: Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise mussten sich die Banken Liquidität um beinahe jeden Preis beschaffen. Das ließ die kurzfristigen Zinsen kräftig klettern. Als Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Peer Steinbrück an jenem geschichtsträchtigen 5. Oktober 2008 vor die Presse traten und vor laufenden Kameras eine Garantie für die Spareinlagen der Bundesbürger abgaben, sorgte dies für einen zusätzlichen Schub bei Tages- bzw. Termingeld. Inzwischen hat sich der Trend umgekehrt, die Zinsen bewegen sich am Nullpunkt. Fragt sich, wie sich Anleger auf die veränderte Situation einstellen sollten.
Ablesen lässt sich die ungewöhnliche Entwicklung an der Statistik der Deutschen Bundesbank: Allein im vierten Quartal 2008 flossen nach Angaben der Währungshüter 87,1 Mrd. Euro in „Bargeld und Sichteinlagen“. Dies entsprach einer Steigerung von sage und schreibe 575 % gegenüber dem Vorquartal. Das ist der größte Anstieg, den die Bundesbanker seit Beginn der Notenbankstatistik für Deutschland verzeichneten. Beflügelt von den um sich greifenden Ängsten vor einer Kernschmelze des Finanzsystems konnten die Anleger über Monate hohe Termingeldzinsen einstreichen. Infolge der massiven Zinssenkungen der Notenbanken rund um den Globus haben sich die Zinsen in der Zwischenzeit aber auf Sinkflug begeben. Von Oktober 2008 bis heute ist der Euro Overnight Index (EONIA) um über 90 % eingebrochen. Während im Oktober noch über 4 % zu erzielen waren, notiert der EONIA aktuell bei 0,33 %.
Zwar geht diese Entwicklung an vielen Privatanlegern im Moment noch spurlos vorbei. Doch spätestens, wenn das im letzten Jahr abgeschlossene Termingeld zur Prolongation ansteht, droht vielen Anlegern eine böse Überraschung. Denn dann werden die Zinseinnahmen um 90 % einbrechen. Beim derzeitigen Niedrigzinsniveau kommt das nach Abzug von Steuern und Inflation einer Verringerung des realen Vermögens gleich.
Indes, für sicherheitsorientierte Anleger gibt es Alternativen, mit denen sich die Renditechancen in der aktuellen Niedrigzinsphase verbessern lassen. Der Multi-Asset-Fonds ‚NV Strategie Stiftung‘ (WKN: A0NGJZ) hat sich in den letzten knapp zehn Monaten trotz der schwierigen Lage an den Kapitalmärkten gut behauptet. Der defensiv aufgelegte Vermögensverwaltungsfonds überzeugte seit seiner Auflage im Oktober 2008 mit einer Wertsteigerung von 5,79 % bei einer Volatilität von 0,64 % und ließ damit Zinsanlagen weit abgeschlagen hinter sich.
Der Mischfonds verzichtet auf risikoreiche Anlageklassen und hat vorrangig den Kapitalerhalt und die Erzielung eines möglichst kontinuierlichen Wertzuwachses zum Ziel. Hauptanliegen des Fondsmanagements ist es, die Sicherheit des eingesetzten Kapitals zu gewährleisten. Die Strategie ist für alle Anleger geeignet, die ihr Geld mittelfristig anlegen wollen und dabei eine relativ gleichmäßige Wertentwicklung wünschen. Der Schwerpunkt der Anlagen liegt dem entsprechend bei Festgeld, Geldmarkt, Staatsanleihen, offenen Immobilienfonds und zu einem geringen Anteil bei Unternehmensanleihen. Im derzeitigen Investmentprozess sind Liquidität/ Festgeld, Geldmarkt(fonds), Staatsanleihen, offene Immobilienfonds und Unternehmensanleihen zulässig. Alle Assetklassen können zwischen 0 und 100 % gewichtet werden. Einzige Ausnahme: Die Obergrenze für Unternehmensanleihen beträgt 25 %. Die Anlagestrategie ist seit Ende 2003 in Managed Accounts erfolgreich im Einsatz. Als Investmentfonds ist die Strategie seit einigen Monaten auch für ein breites Publikum zugänglich.
Gottfried Urban, Geschäftsführer der Neue Vermögen Asset Management GmbH, zeigt sich mit der Fondsperformance zufrieden: “Wir konnten Risikofaktoren erfolgreich ausschalten und unser Ziel des Kapitalerhalts erreichen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch innerhalb der defensiven Anlageklassen ein aktives Multi-Asset-Management notwendig ist. Mit Geldmarktfonds und Rentenfonds allein konnte man in den letzten Jahren viel Geld verlieren. Offene Immobilienfonds haben bei all ihren Stärken das Problem der Illiquidität. Mit einem aktiven, defensiven Ansatz lassen sich all diese Fallstricke umgehen. Der ‚NV Strategie Stiftung AMI’ ist eine Rundum-Sorglos-Strategie für defensive Anleger.“
Christian Gruben, Geschäftsführer der Neue Vermögen Asset Management GmbH, ergänzt: „Angesichts des mittel- bis langfristig zu erwartenden Anstiegs der Inflationsraten infolge der gigantischen staatlichen Rettungspakete und der Niedrigzinspolitik der Notenbanken rund um den Globus, steht Zinsanlagen eine schwierige Zeit bevor. Zinspapiere werden den Anlegern nach Abzug von Steuern und Inflationsrate bis auf Weiteres negative Ergebnisse bescheren. Mit dem NV Strategie Stiftung AMI haben wir zusammen mit unserem Partner AmpegaGerling Investment einen Fonds aufgelegt, der stabile Erträge bei geringen Schwankungen verspricht und damit eine interessante Alternative zu Festgeld und Geldmarktfonds darstellt.“








