(openPR) Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus ist der Initiative „Fair Company“ beigetreten, die sich für faire Arbeitsbedingungen für Praktikanten einsetzt.
Ziel eines Praktikums ist es, Orientierung zu geben sowie Erfahrungen im Berufsleben und praktische Kenntnisse zu vermitteln. Nicht selten werden Praktikanten allerdings von Unternehmen als preiswerte Arbeitskräfte eingesetzt und ersetzen damit vollwertige Mitarbeiter. Die Initiative „Fair Company“ wirkt dieser gängigen Praxis entgegen.
Heraeus hat sich der Initiative „Fair Company“ angeschlossen und ver-pflichtet sich, die folgenden fünf Regeln einzuhalten:
• Heraeus substituiert keine Vollzeitstellen durch Praktikanten.
• Heraeus vertröstet keinen Hochschulabsolventen mit einem Praktikum, der sich auf eine feste Stelle beworben hat.
• Heraeus ködert keine Praktikanten mit der vagen Aussicht auf eine anschließende Vollzeitstelle.
• Heraeus bietet Praktika vornehmlich zur beruflichen Orientierung während der Ausbildungsphase.
• Heraeus zahlt Praktikanten eine adäquate Aufwandsentschädigung.
„Wir brauchen mehr Fair-Company-Unternehmen, die ihrer Verantwortung für die junge Generation gerecht werden“, betont der Schirmherr der Initiative, Bundesminister für Arbeit und Soziales Olaf Scholz in seinem Grußwort in der neu erschienenen Broschüre „Fair Company Guide 2009/2010“. Dieser Aufforderung folgt Heraeus gern. „Wir beteiligen uns an dieser Aktion, weil wir diese Regeln schon seit vielen Jahren leben. Die Zielsetzung der Initiative, verantwortungsbewusst gegenüber Mitarbeitern zu handeln, entspricht den Werten unseres Familienunternehmens zu 100 Prozent“, sagt Konzernpersonalchef Christoph Obladen.
Heraeus zahlt seinen Hochschulpraktikanten eine Vergütung von 650 Euro pro Monat und bietet ihnen attraktive, abwechslungsreiche Aufgaben mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung sowie Praktikanten-Veranstaltungen und eine Aufnahmeoption in das Heraeus Alumni-Programm.
„Fair Company“ ist eine Initiative des Job- und Wirtschaftsmagazins „Junge Karriere“ des Handelsblatts und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Arbeit und Soziales Olaf Scholz. Bis heute haben sich rund 1.300 Unternehmen dieser Initiative angeschlossen. Dazu zählen neben Heraeus auch Unternehmen wie beispielsweise Audi, BASF, BMW, Ikea und Vodafone.










