(openPR) Donnerstag 11.12.03 - Die deutsch-amerikanischen Konsultationen über die geplante Reform der US-Streitkräfte begannen heute (11.12.) mit einem Gespräch zwischen dem Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Klaus Scharioth, und dem Staatssekretär im US-Außenministerium, Marc Grossman. An dem Gespräch nahmen auf deutscher Seite unter anderem auch Vertreter der Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern teil.
Im Mittelpunkt des Meinungsaustausches stand die Präsentation des aktuellen Standes der US-Planungen zur umfassenden Reform der amerikanischen Streitkräfte im In- und Ausland durch USS Grossman, wobei keine Angaben zu konkret für den Standort Deutschland geplanten Änderungen gemacht wurden.
Die deutsche Delegation unter Leitung von Staatssekretär Scharioth betonte das fortgesetzte sicherheitspolitische Interesse Deutschlands an der Präsenz von US-Truppen, die auch ein sichtbares Symbol gelebter transatlantischer Partnerschaft seien.
Deutschland sei ein sicherer Standort für die US-Truppen, der sich durch politische Stabilität, hohes Niveau der inneren Sicherheit, breite Akzeptanz der US-Truppenpräsenz in der Bevölkerung und durch gewachsene Infrastruktur auszeichne. Darüber hinaus biete der Standort Deutschland geographisch den Vorteil, nah genug an potenziellen Krisenherden zu liegen, um eine strategische Flexibilität hier stationierter US-Truppen zu gewährleisten.
Der heute begonnene Konsultationsprozess unterstreiche auch die besondere Rolle der US-Streitkräfte in Deutschland.




