(openPR) 400 Aussteller erwarten die Veranstalter auf der vom 25. bis 27. Januar 2010 stattfindenden Fachmesse für Wein aus biologischem Anbau
AIVB-LR: Diese Abkürzung steht nicht für einen neuen technischen Standard im deutschen Digitalfernsehen, sondern ist seit über 15 Jahren eine Referenzadresse für erstklassige Bio-Weine aus dem Languedoc-Roussillon (Association Interprofessionnelle des Vins Biologiques du Languedoc-Roussillon). Gegründet wurde die Weinmesse „Millésime Bio“ 1993 von Weinbauern eben dieses Ökoweinverbandes. Mittlerweile zählt die „Millésime Bio“ zu den etablierten internationalen Fachmessen für Weine aus biologischer Landwirtschaft. Winzer und Weinvermarkter bieten den neuen Jahrgang und eine Auswahl an Bio-Weinen aus allen Erzeugerländern und -regionen zur Verkostung an.
Die Organisatoren stellen die Kontrolle der Übereinstimmung der Produkte mit den gesetzlichen Bestimmungen sicher. Allen vorgestellten Weinen wird eine biologische Herstellung gemäß den europäischen Richtlinien bescheinigt. Jeder Aussteller darf seine Weine ab dem zweiten Jahr der Umstellung vorstellen. Hierfür muss er für alle präsentierten Weine eine zertifizierte Bescheinigung über die biologische Produktion vorlegen.
Zum dritten Mal in Folge findet der vom AIVB-LR ausgerichtete Weinwettbewerb „Challenge Millésime Bio“ statt. Die Verkostung der Proben findet am 16. November 2009 durch eine Fachjury statt. An diesem Wettbewerb nehmen zahlreiche Weine aus kontrollierter Herkunft und Weinanbaugebiete aus ganz Europa teil. Alle Bio-Weine, die nach den derzeit geltenden europäischen Vorschriften zu biologischem Anbau hergestellt werden, können ab dem zweiten Jahr der Produktionsumstellung am Wettbewerb teilnehmen. Jedes Jahr konkurrieren mehrere hundert Weine miteinander, die nach Weintyp (rot, rosé, weiß, Likörweine, Schaumweine), nach Ländern und nach großen Regionen sortiert sind. Die Jury ist zusammengesetzt aus Fachleuten aus dem Weineinkauf (Sommeliers, Weinmakler, Händler und Importeure) sowie Önologen.
Wie in den Vorjahren wird die einheitliche Standanordnung beibehalten, nur der Wein macht den Unterschied: Jeder Aussteller verfügt über das gleiche Material, um seine Weine zu präsentieren. Im Mittelpunkt stehen die Beurteilung und das Vergleichen der Weine, und nicht die Hilfsmittel, mit denen die Weine präsentiert werden. Genauso wenig werden die Stände nach Region oder Bezeichnung zusammengefasst, sondern zufällig verteilt.













