(openPR) Ein interdisziplinäres Kunstprojekt, das sich zentralen Begriffen in der Arbeit des kanadischen Pianisten Glenn Gould und des Komponisten John Cage wie Variation, Performance, Stille, gedanklicher Dialog und Simultanität widmet.
In vielen Fragestellungen stehen sich Gould und Cage wie Antipoden gegenüber: dies betrifft Life-Konzert oder Aufnahmetechnik, instrumentale Klangerzeugung oder Zulassen aller Geräusche als Musikquelle, Partizipation oder alleinige Autorenschaft. In einigen Projekten stehen sie sich aber sehr nahe, wie z.B. in ihren "radio works", Klangkollagen aus musikalisch bearbeiteten Aufnahmen, die als kompexe Klangkompositionen gestaltet sind. Das Spannungsfeld zwischen ihren gegensätzlichen Positionen bietet immer noch reichlich Gelegenheit sich aktuell mit diesen Ideen auseinander zu setzen und ihre Gültigkeit zu diskutieren.
Die Ausstellung bietet Beiträge aus Malerei, Fotografie, Video, Installation und Objektkunst (Antje Gerhardt, Anke Göhring, Jorge Lopes, Viola Lopes und Christian Mayrock), die durch Musikaufführungen und Improvistation-Performances (Sebastien Thieme, Gerhard Uebele, Cathy van Eyck) ergänzt werden.
Eröffnung am Freitag, 21. August um 19:30 Uhr
Salzburg Recital 3 am Dienstag, 25. August um 19:30 Uhr
Programmabend zum 50. Jahrestag eines Klavier-Recitals von Glenn Gould bei den Salzburger Festspielen am (1959)
Musikaufführung am Freitag, 4. September um 19:30 Uhr
mit Cathy van Eyck und Gerhard Uebele
Finissage am Sonntag, 13. September um 19:30 Uhr
mit Künstlergespräch und Improvisations-Performance (Sebastien Thieme et al. - Musik- und Klangperformance und VJ)









