(openPR) In einer Befragung zur allgemeinen und spezifischen Lebenszufriedenheit haben Psychologen des Instituts für Berufsprofiling herausgefunden, dass beiden Geschlechtern Familie und Freizeit sowie körperliches und psychisches Wohlbefinden wichtiger sind als Erfolg in Beruf und Karriere.
Die Befragung wurde durchgeführt unter Personen, die sich beruflich neu orientieren und in diesem Zusammenhang auch einen Test zur persönlichen Work-Life-Balance durchführten, die Frauenquote lag bei 60 Prozent. "Die Kenntnis, welche Lebensaspekte persönlich besonders wichtig sind, hilft bei der Entscheidung über alternative Berufswege." sagt Diplom-Psychologin Caroline Kaltofen vom Institut für Berufsprofiling.
Männer und Frauen sind mit allen Lebensbereichen weitestgehend gleich zufrieden. Lediglich im Bereich "Körper und Psyche" sind Männer wesentlich zufriedener mit sich selbst als Frauen.
Die große Überraschung für die auswertenden Psychologen steckte jedoch im Detail: Die Männer beschreiben deutlich häufiger als Frauen psychosomatische Folgen durch berufliche Belastung: Männer haben häufiger als Frauen nach der Arbeit Kopf- und Bauchschmerzen und sagen häufiger als Frauen, dass sie in letzter Zeit weniger Lust auf körperliche Nähe und Sexualität haben. Was ist mit den Männern los? Die Daten zeigen, dass sie sich durch die beruflichen Anforderungen häufiger überfordert fühlen als Frauen, und auch allgemein empfinden, dass ihnen "alles zuviel" ist.
Für alle, die mehr über ihre eigene Work-Life-Balance herausfinden wollen, ist der Online-Test kostenfrei auf der Webseite www.berufsprofiling.de verfügbar, ein individuelles Ergebnisfeedback erhalten die Teilnehmer innerhalb weniger Stunden per E-Mail.









