(openPR) München, 23. Juli 2009: Wovon deutsche Bankvorstände derzeit noch träumen, in Österreich ist es seit Anfang 2009 Wirklichkeit. Den Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern wird mit der elektronischen, papierlosen Übertragung von Jahresabschlüssen an die jeweilige Bank des Mandanten eine interessante technologische Lösung angeboten.
Dieses Verfahren heißt elektronischer Bilanztransfer (eBT). Serviceprovider ist die staatliche Österreichische Kontroll Bank AG (OeKB). Sie empfängt die Daten in einheitlichem Format und übermittelt diese an die am eBT teilnehmenden Kreditinstitute. Dies sind derzeit die Erste Bank, alle Sparkassen und die Bank Austria; die Genossenschaftsbanken werden 2010 folgen. Der betriebswirtschaftliche Vorteil bei den Banken liegt auf der Hand: sie sparen Aufwand bei der Erfassung der Jahresabschlussinformationen wie auch beim Handling mit den Papier - Berichten. Das Wichtigste ist jedoch sicher die Beschleunigung des Analyseprozesses.
Was hat nun der Kreditkunde, das Unternehmen und sein Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer davon? Jedes Kreditinstitut verpflichtet sich beim eBT- Verfahren zur Rückmeldung des Ratings der Bank. Hinzu kommen Vergleichszahlen der Branche. Künftig wird für die Einlieferung von Jahresabschlüssen in Papierform eine gesonderte Gebühr erhoben werden.
Die URA Rating Agentur AG bietet nun allen eBT-Nutzern die Möglichkeit des Ratingtests vor Einreichung der Jahresabschlussdaten an die ÖKB. Das webbasierte Bilanzrating der URA Rating Factory wertet die zur Übermittlung an die Banken vorgesehenen Jahresabschlussdaten unter Basel II – Bedin-gungen aus. So erhalten die Unternehmen wie auch ihre Steuerberater und Wirtschaftsprüfer die Möglichkeit der Qualitätssicherung dieser Daten vor endgültiger Freigabe zur Analyse in den Ratingsystemen der Banken. Dieses neue, einzigartige Bilanzanalyse- und Ratingverfahren der URA Rating Agentur AG unterstützt zudem die Beratung der Unternehmen bei ihren Finanzierungsfragen in schwierigem wirtschaftlichem Umfeld.








