(openPR) Baudenkmale sind eine unentbehrliche Verbindung zur Vergangenheit - zu den historischen Wurzeln einer Stadt. Sie liefern den sichtbaren Beweis für die architektonischen und künstlerischen Leistungen der Menschen aus vergangenen Zeiten. In der Stadt Fürth mit Ihrer über 1.000-jährigen Geschichte gibt es eine Reihe von Baudenkmalen, deren Erhaltung und Sanierung auf Grund des Bauzustandes und der Anforderungen des Denkmalschutzes für alle am Bau Beteiligten eine besondere Herausforderung darstellt. Die Belange des Denkmalschutzes dominieren immer, auch wenn sie im Widerspruch zu der angestrebten kurzen Bauzeit, zu effektiven Technologien und niedrigen Baukosten stehen. Dieser Herausforderung hat sich die Imperia Immobilien NLB GmbH mit Sitz in Nürnberg gestellt.
Die Hirschenstraße 28 befindet sich in Mitten des Altstadtgürtels der Stadt Fürth und besteht aus drei Gebäudeteilen, dem Vorderhaus mit der charakteristischen Fassade, einem Zwischengebäude und dem Hinterhaus, dessen Wohnungen Lofteigenschaften ausweisen.
Das dreigeschossige Hauptgebäude mit Sandsteinfassade wurde in den Jahren 1862/1863 errichtet. Das spätklassizistische Anwesen mit Gurtgesimsen und Stichbogenfenstern birgt auch Elemente des Jugendstils.
Im Zuge der Sanierung entstehen 13 Eigentumswohnungen in unterschiedlichen Größen und Varianten. Der Gartenbereich im Hof ist den Erdgeschoss-/Souterrain-Wohnungen im Hinterhaus zugeordnet. Die Wohnungen in den oberen Geschossen des Hinterhauses erhalten große Balkone mit Südwestausrichtung.
Das Wohnen in einem Baudenkmal hat seinen besonderen Reiz. Hier verbindet sich das Historische mit modernem Wohnkomfort. So wurden die im Vorderhaus vorhandenen Holzfenster demontiert und in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde durch neue Holzfenster mit Isolierverglasung ersetzt. Historische Fußböden (Dielen oder Parkett) werden abgeschliffen und farblos versiegelt. Die Böden in den Bädern erhalten gemäß dem heutigen Standart einen Estrich und Fliesenbelag. Die Heizung und Warmwasserbereitung erfolgt mit hohem Komfort für die Mieter durch eine gasbetriebene Heizungszentrale im Keller. Die neue Elektroinstallation entspricht den Anforderungen an modernes Wohnen. Einerseits verfügt das Gebäude über den Komfort einer Gegensprechanlage, andererseits wird den Mietern durch das nach Auflagen des Denkmalschutzes sorgfältig überarbeitete Treppenhaus immer wieder der historische Anteil ihrer Wohnung vor Augen geführt.









