(openPR) Mit der Idee, einmal eine andere Form der Feriengestaltung zu initiieren, entstand 2008 in Kooperation des Landesverbandes Sächsischer Jugendbildungswerke e.V. und des Landesverbandes Kinder- und Jugenderholungszentren Sachsen e.V. die Konzeption von“ EXPLORIS“.
EXPLORIS ist nicht nur eine Ferien-Fahrt! EXPLORIS vermittelt während der Veranstaltung täglich Wissenswertes zu einem bestimmten Thema. Dies erfolgt durch Exkursionen, Workshops, Vorträge und Experimente. Begleitet werden die Teilnehmenden während der ganzen Zeit nicht nur durch die Gruppenbetreuer. Ganztägig steht ein Experte des jeweiligen Wissensgebietes als Ansprechpartner bereit. Die vermittelten Inhalte zielen besonders darauf ab, Fragestellungen selbst aktiv zu bearbeiten, Verständnis für naturwissenschaftlich-technische Zusammenhänge und technische Entwicklungen zu steigern sowie ein Abbau von Vorbehalten und Ängsten zu erreichen. Damit eng verbunden sind Faktoren wie die Steigerung von Zutrauen zu den eigenen Fähigkeiten (Selbstwertgefühls), die Entwicklung sozialer Kompetenzen (Teamwork) und Verbesserung von Kommunikation.
Gefördert vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, werden in den Sommerferien die ersten einwöchigen Forschercamps stattfinden.
In den Sommerferien führen wir zwei Camps durch:
Zum Thema Astronomie kommen Mädchen und Jungen vom 12.07. bis 18.07.09 im Kinder- und Jugenddorf ERholung und NAtur e.V. (ERNA) im Elbsandsteingebirge zusammen. Mit fachlicher Unterstützung der Sternwarte Radebeul werden sie den Nachthimmel beobachten, eine Planetenwanderung machen, die Mondoberfläche modellieren und sich am Lagerfeuer Sternensagen erzählen.
Zum Thema Geologie kommen Mädchen und Jungen vom 02.08. bis 08.08.09 im Kinder- und Jugenderholungszentrum KiEZ „Querxenland“ in Seifhennersdorf zusammen. Mit fachlicher Unterstützung einer Dipl.-Geologin werden sie sich mit Gesteinskunde befassen, sowohl zur Spreequelle als auch auf einem Naturlehrpfad wandern. Ein Modell des Zittauer Gebirges wird entstehen.
Mehr informationen unter: www.exploris-forscher.de
Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V.
01157 Dresden
Cossebauder Str. 5
Tel.: 0351 4015900 - Fax: 0351 4015902
www.ljbw.de -

Über das Unternehmen
Der Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V. (LJBW): wurde am 13. März 1992 auf Initiative von Pädagoginnen und Pädagogen aus Freizeiteinrichtungen gegründet. Die Mitglieder des Verbandes in den Stadt- und Landkreisen des Freistaates Sachsen eint das Anliegen, naturwissenschaftliche, technische und ökologische Inhalte in die Kinder- und Jugendbildungsarbeit einzubeziehen. Der LJBW agiert auf Landesebene und ist in seiner Schwerpunktsetzung und Ausrichtung deutschlandweit einzigartig. Die Einrichtungen und Projekte in der naturkundlichen und technischen Kinder- und Jugendbildung ermöglichen dem Verband, Impulse in der außerschulischen Jugendbildung zu setzen. Für die Durchsetzung der Interessen aller Heranwachsenden ist der LJBW ein unverzichtbarer Verband, in dem begeisterte Lobbyisten ein gemeinschaftliches, selbstbestimmtes und aktives Lernen in der Freizeit befördern. Kinder und Jugendliche sollen in ihrer Urteils- und Handlungskompetenz gestärkt und an den Diskurs um ethische Verantwortung für gesellschaftliche Entwicklungen herangeführt werden. Kinder- und Jugendbildung in diesem Bereich befördert den selbstbestimmten Umgang mit Technik und neuen Medien und trägt zur kritischen Auseinandersetzung mit technologischen Entwicklungen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen bei. Die Beschäftigung mit ökologischen Themen sensibilisiert Kinder und Jugendliche auf Basis der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse für die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Natur und thematisiert Eingriffe in natürliche Kreisläufe. Alltäglich entdecken, beobachten und nutzen Kinder und Jugendliche natürliche Phänomene, wissenschaftliche Sachverhalte und technologische Entwicklungen. Eine kindgerechte Darstellung von Zusammenwirken und Auswirkungen motiviert zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Unser Anliegen ist es, Kinder und Jugendliche in ihrem Interesse für wissenschaftliche Sachverhalte ernst zu nehmen und zu fördern. Ihre Fragen sollen aufgegriffen und altersgerecht beantwortet werden. Bildung ist mehr als Schule. In den informellen außerschulischen Lernprozessen vollzieht sich ein Großteil kindlicher Wissensaneignung. In diesen Prozessen bestimmen Kinder und Jugendliche nicht nur die Inhalte, sondern auch das Tempo der Wissensaneignung selbst. Alle gesellschaftliche Akteure stehen in der Pflicht, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Wissen und Bildung zu ermöglichen. Dieses Anliegen fordert die Bereitschaft zu ausgetretener Pfade. Der LJBW versteht sich als Initiator einer Wissenschaftskultur, die sich zukunftsrelevanten Themen zuwendet. Der LJBW hält engen Kontakt zu Organisationen im europäischen Ausland, die sich ebenfalls in der naturwissenschaftlich-technischen und ökologischen Jugendbildung engagieren. Über Kooperationen, Partnerschaften und Projekte werden interkulturelle Lernprozesse initiiert, Ressourcen vernetzt und internationale Begegnungen zwischen Kindern, Jugendlichen und Multiplikatoren realisiert. Ökologie, Wissenschaft und Technik sind die gemeinsamen Berührungspunkte und wichtiges Medium interkulturellen Lernens. Die naturkundlich-technische Kinder- und Jugendbildung nutzt das gemeinsame Interesse an naturwissenschaftlichen Sachverhalten als Ausgangspunkt internationaler Maßnahmen. Der interkulturelle Austausch und der Kontakt mit fremden Ländern hilft Jugendlichen, ihre eigenen Standpunkte innerhalb der Gesellschaft zu finden und Probleme des eigenen Landes zu erkennen. Ein Querschnitt von Bildungsintentionen bietet das Anliegen, Kinder und Jugendliche für globale Themen, wie etwa Umweltschutz, Klimawechsel, Erderwärmung oder erneuerbare Energien zu sensibilisieren.