(openPR) Veldhoven, 6. Juli 2009 (SRF) – Bei Frauen, die häufiger Solarien nutzen, vermindert sich das Risiko, an Gebärmutterschleimhautkrebs zu erkranken um 40 Prozent im Vergleich zu Frauen, die auf Sonnenbaden und Besonnung weitestgehend verzichten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie schwedischer Forscher, die jetzt im ‚British Journal of Cancer’ veröffentlicht worden ist.
„Die Forschergruppe führt ihre Befunde darauf zurück, dass die mit dem Besonnen verbundene höhere UVB-Bestrahlung des menschlichen Körpers den Vitamin-D-Pegel nachhaltig verbessert, insbesondere in den Wintermonaten. Vitamin D wiederum spielt, wie medizinische Untersuchungen gezeigt haben, eine wichtige Rolle für die Zellgesundheit“, erläutert Ad Brand, der Sprecher des Sunlight Research Forums (SRF).
Gebärmutterschleimhautkrebs (Endometriumkrebs) ist die häufigste Form von Gebärmutterkrebs. Die Studie der schwedischen Wissenschaftler ist die erste größere Untersuchung, die der Frage nach einem Zusammenhang zwischen Besonnung und dem Risiko, an Endometriumkrebs zu erkranken, nachgegangen ist.
Hinweis:
Der vollständige Beitrag “Epstein E., Lindquist P.G., Geppert B., Olsson H.: A population-based cohort study on sun habits and endometrial cancer; in: British Journal of Cancer, advance online publication, 23 June 2009” findet sich auf der SRF-Webseite www.sunlightresearchforum.eu zum Download.









