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“Schönheit mit Risiko“ - Panikmache und Recherchemängel

23.01.200608:23 UhrGesundheit & Medizin
Bild: “Schönheit mit Risiko“ -  Panikmache und Recherchemängel
Photomed Berufsfachverband Solarien und Besonnung e.V.
Photomed Berufsfachverband Solarien und Besonnung e.V.

(openPR) Unter dem Titel „Schönheit mit Risiko“ veröffentlicht die Zeitschrift „Healthy Living“ einen Artikel über die Solarien-Nutzung von Minderjährigen und knüpft einige Folgerungen und Forderungen daran, auf die im folgenden Leserbrief der Vorsitzende des Photomed-Verbands antwortet:



Sehr geehrte „Healthy Living“ Redaktion!

Die Solarien-Branche ist um eine Hoffnung auf faire und objektive Behandlung in den Medien Ihres Hauses ärmer. Ich persönlich hatte nach unseren Kontakten im vergangenen Jahr, aus denen Sie ja auch im Artikel zitieren, den Eindruck, dass hier sauber recherchiert und Fakten wie Positionen gesammelt und aufbereitet wurden. Die Enttäuschung ist daher umso größer.

Healthy Living verstößt mit seinem Artikel “Schönheit mit Risiko“ in der Ausgabe 2/2006 gleich gegen mehrere Grundregeln guten Journalismus und beteiligt sich ohne Grund – mit teilweise falschen Fakten – am Kesseltreiben gegen die Sonnenstudios in dieser Republik.

Nur einige Beispiele:

1. Es gibt nicht 12 000 Sonnenstudios sondern 5.500.
2. Es gibt nicht 48 zertifizierte Unternehmen (diese Zahl aus dem Jahre 2004 stammt offensichtlich aus der Pressemeldung zum Regierungsbericht “Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung im Jahr 2004”) sondern mehr – zu wenige natürlich, aber das ist kein Grund für Verzicht auf korrekte Recherche.
3. Wer alle Hautkrebsarten zu einer Schreckenszahl vermischt und das Ganze dann den Solarien anlastet, obwohl wissenschaftlichen Ergebnisse der letzten Jahre keinerlei Beziehung zwischen künstlicher Besonnung und dem gefährlichen Melanom nachweisen, der hat kein Interesse an Aufklärung sondern will Panik machen.
4. Wer Sonnenstudios angreift, öffentliche Bäder, Fitnesstudios , Hotels und ähnliches verschweigt, der zeigt, dass er Tendenzjournalismus betreiben will und eine bestimmte Zielrichtung hat, wie ja auch der Ruf nach Gesetzen deutlich macht.
Wer das beim Lesen Ihres Beitrags – mit ja durchaus wichtigen und diskussionswürdigen Passagen – nicht bemerkt, wird durch Ihre Pressemeldung vom Vortag ausreichend aufgeklärt.

Lassen Sie uns zur objektiven Diskussion zurückkehren:

1. Jugendlich unter 18 (anderen Experten sagen: unter 16) haben nichts auf Sonnenbänken zu suchen. Das unterrichtet die „Akademie für Besonnung“, eine Initiative der Solarien-Verbände und vom sicher nicht als Solarien-freundlich verdächtigen Bundesamt für Strahlenschutz akkreditiert, die bereits heute mehr als 5.500 Sonnenstudio-Mitarbeiter geschult hat.
2. Die Zertifizierung der Sonnenstudios geht zweifellos nicht so rasch voran, wie es sich alle Verantwortlichen in dieser Branche wünschen. Dafür gibt es eine Reihe guter und weniger guter Gründe – eine davon ist die einseitige und uninformierte Berichterstattung in den Medien, die Solarienkunden abschreckt (und im übrigen Mitschuld trägt an den epidemischen Vitamin D-Defiziten und ihren schweren Folgen in unseren nördlichen Breiten) und Studios um finanzielle Reserven für Investitionen in zusätzliche Qualität und Qualitätssicherung bringen.
3. Gegen Kundenwünsche helfen keine Gesetze (siehe die Prohibition) sondern Aufklärung über den richtigen Umgang mit den UV-Strahlen, wie es in viele Sonnenstudios tagtäglich geschieht.
4. Klar gibt es in der Branche schwarze Schafe, die gibt es aber woanders auch, bei Ärzten, Journalisten, Menschen eben.
5. Natürlich trocknet die UV-Strahlung die Haut aus, deswegen sprechen die Mitarbeiter in den Studios die Kunden auf die Hautpflege nach dem Sonnenbad (After Sun Kosmetik) an.
6. Es ist sicher richtig, dass übermäßige UV-Bestrahlung, wie viele andere Hautbelastungen auch, DNA-Schäden hervorrufen, die bei „Sonnen-Mißbrauch“ nicht mehr durch die natürlichen Reparatur-Mechnismen des Körpers beseitigt werden können. Aber Missbrauch liegt nicht etwa in der „Natur der Sache Besonnung“, man kann ihn verhindern.
Im Übrigen noch einmal: Eine direkte Verbindung der DNA-Schäden durch UV-Strahlen und dem bösartigen „schwarzen Hautkrebs“ ist nicht nachgewiesen. Ständige Wiederholung macht eine falsche Behauptung nicht richtiger.

Wo es Zweifel gibt, Nachlässigkeiten, Gleichgültigkeit und Missbrauch da haben die Medien eine wichtige Aufklärer- und Mahner-Funktion. Da sind aber auch Medien und Solarienverbände Partner im Kampf gegen Auswüchse wie die von Ihnen berichtete Besonnung von 15jährigen Mädchen. Der „Bundesfachverband Solarien und Besonnung“ wird immer und gerne an allem mitarbeiten, was zu einer Verbesserung der Qualität und der Sicherheit der Solarien-Kunden beiträgt.

Mit freundlichem Gruß,

Dr. Norbert Schmid-Keiner
Vorsitzender Photomed Bundesfachverband Solarien und Besonnung e.V.

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