openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Starker Rückhalt für Forderungen der DSAG - Optionales Support-Modell bleibt im Fokus

02.07.200908:37 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Walldorf, 1. Juli 2009 – Nach wie vor nicht befriedigend gelöst ist aus Sicht der DSAG das Thema optionales Support-Modell im Zusammenhang mit dem SAP Enterprise Support. Gemeinsam mit führenden deutschen Wirtschaftsverbänden1 und den in der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. organisierten CIOs fordert die DSAG daher weiterhin Nachbesserungen bei den deutschen und österreichischen Verträgen, z. B. in Bezug auf die Behandlung der Kunden, die weiterhin den Standard Support nutzen möchten. Gleiches gilt bezüglich des optionalen Modells für die Schweizer Kunden.



SAP hat mittlerweile deutlich gemacht, dass kein Spielraum mehr besteht, den Forderungen der Kunden nach einem „echten“ optionalen Support-Modell nachzukommen. Nachbesserungen an der geplanten preislichen Ausgestaltung des Standard Support wird es laut SAP nicht geben. Die geplante Preiserhöhung beim Standard Support gemäß Lohnkostenindex mit einer Rückrechnung bis zum Vertragsbeginn kostet einige langjährige SAP-Kunden unter Umständen mehr als die Nutzung von SAP Enterprise Support. Für diese Kunden bietet SAP ein persönliches Gespräch an, in dem die für diese Kunden verfügbaren Szenarien partnerschaftlich besprochen werden. Die DSAG empfiehlt betroffenen Mitgliedern, das Angebot von SAP anzunehmen und das individuelle Gespräch zu suchen. Damit entfällt jedoch die angestrebte Wahlmöglichkeit, was die DSAG unverändert an ihrem zentralen Anspruch festhalten lässt, die Rückrechnung des Index maximal auf ein Jahr (2009) zu beschränken. Unterstützt wird die Anwendergruppe von führenden deutschen Wirtschaftsverbänden sowie den in der DSAG organisierten CIOs der Mitgliedsunternehmen.

Seitens der DSAG bedauert man, dass SAP keine generelle Lösung für alle Kunden anbietet, wodurch die Gefahr besteht, dass das Vertrauen der Kunden aufgrund der nicht zustande gekommenen einvernehmlichen Lösung beschädigt bleibt. Dabei wäre eine Verständigung zu diesem Thema überaus wichtig. „Die Resonanz aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt, dass viele Kunden den Erhalt eines optionalen Support-Modells fordern, nicht zuletzt aufgrund der wirtschaftlichen Situation“, erläutert Andreas Oczko, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DSAG.

Leistungskennzahlen müssen sich erst bewähren
Um den Mehrwert von Enterprise Support nachzuweisen und zu messen, haben sich vor kurzem SAP und das SAP Usergroup Executive Network (SUGEN), der internationale Zusammenschluss von zwölf SAP-Anwendervereinigungen, dem auch die DSAG angehört, auf Leistungskennzahlen (Key Performance Indicators/KPIs) als Arbeitsgrundlage verständigt. Dabei wird SUGEN von namhaften externen Beratern und Analysten unterstützt. Erst die Ergebnisse einer einhundert Unternehmen starken Kerngruppe gegen Ende 2009 werden zeigen, ob die richtigen KPIs ausgewählt wurden, oder ob andere Kriterien heranzuziehen sind. „Wir haben im Rahmen von SUGEN den Startschuss für die Mehrwertermittlung gesetzt, womit das globale Benchmark-Programm angelaufen ist. Wichtig ist es jetzt, SAP bei der Analyse der Leistungen von SAP Enterprise Support kritisch zu begleiten,“ beurteilt Otto Schell, stellvertretender SUGEN-Vorsitzender und Mitglied im Vorstand der DSAG, die Lage. „Wir stehen am Anfang eines gemeinsamen dynamischen Prozesses zwischen SUGEN, der Projektgruppe und SAP, der durchaus noch zu Anpassungen bei den KPIs führen kann“, so Otto Schell.

„Im Kundenfokus bei diesem Benchmark-Programm steht der Nachweis des betriebswirtschaftlichen Mehrwerts, der durch SAP Enterprise Support erzeugt werden soll“, erklärt Andreas Oczko. „Ziel ist es, mit der Definition von Leistungskennzahlen und deren Messung ein Maß an Transparenz für Support-Leistungen zu schaffen und diese in die Ermittlung echter Mehrwerte zu übersetzen. Die KPIs sind nur das Mittel, die Bewertung, ob ein echter Mehrwert vorliegt, ist das erklärte Ziel.“ Mit ersten Ergebnissen ist bis zum Jahresende zu rechnen.

Vor diesem Hintergrund wird die DSAG weiterhin ihre Standpunkte aktiv vertreten, um eine transparente und allgemeingültige Lösung zu erzielen. Die DSAG setzt sich ein für

• die Rückkehr zu einem optionalen und bedarfsgerechten Support-Modell und damit Gleichbehandlung aller Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz

• einen Standard Support ab 2010 = 17 Prozent plus maximale Rückrechnung des Indexes für ein Jahr (2009)

• Kunden, die frühzeitig der SAP-Strategie gefolgt sind und ihre Verträge zu einem frühen Zeitpunkt umgestellt haben. Diese sollen nicht schlechter gestellt sein als Kunden, die ihre Verträge spät umgestellt haben

• ein Leistungsspektrum von Enterprise Support und Standard Support, das sich inhaltlich deutlich unterscheidet und die Anforderungen der Kunden abdeckt. Das Angebot sollte flexibel sein. Leistungen sollten bei Bedarf temporär zugekauft werden können

• die Anreicherung des Leistungsspektrums von SAP Enterprise Support

1Bundesverband des Deutschen Groß- & Außenhandels, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V., Global Forest Products Council, SAP High Education & Research User Group, Hauptverband des Deutschen Einzelhandels, Stahlindustrie im Bundesverband Deutsche Industrie, Verband der Chemischen Industrie e. V., Verband der Automobilindustrie e. V., Verband Deutscher Papierfabriken e. V., Vereinigung der Rohstoffe und Bergbau e. V., Wirtschaftsvereinigung Stahl, Zentralverband gewerblicher Verbundgruppen e. V.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 321628
 116

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Starker Rückhalt für Forderungen der DSAG - Optionales Support-Modell bleibt im Fokus“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V.

Bild: Standards bringen GeschwindigkeitBild: Standards bringen Geschwindigkeit
Standards bringen Geschwindigkeit
DSAG-Technologietage 2015 mit 1.850 Teilnehmern erneut ausgebucht Walldorf/Mannheim, 24.02.2015 – Die Technologietage sind erneut beliebter Treffpunkt zum Wissenstransfer für SAP-Anwender. Die Veranstaltung der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. ist zum dritten Mal in Folge ausgebucht. Mehr als 1.850 Teilnehmer haben sich zu der zweitägigen Veranstaltung im Congress Center Rosengarten in Mannheim angemeldet. Das Motto „Im Prisma der Technologie“ soll verdeutlichen, dass die Details und Strukturen der aktuellen SAP-Technologien…
Bild: Ausnahmeanträge lähmen ExportunternehmenBild: Ausnahmeanträge lähmen Exportunternehmen
Ausnahmeanträge lähmen Exportunternehmen
Deutsche Unternehmen überfluten derzeit das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (Bafa) mit Ausnahmeanträgen für Russland-Exporte. Denn Güter, die von Wirtschaftssanktionen betroffen sind, können mit Sondergenehmigungen weiterhin ausgeführt werden, beispielsweise wenn sie nicht den Zweck des Embargos erfüllen. „Das eigentliche Problem besteht darin, dass für jedes Produkt eine eigene Sonderfreigabe angefordert werden muss“, erklärt Marco Lenck, Chef der SAP-Anwender im deutschsprachigen Raum (DSAG). Der bürokratische Aufwand, der damit verbunden i…

Das könnte Sie auch interessieren:

SAP folgt Vorschlägen der DSAG
SAP folgt Vorschlägen der DSAG
… Wahlmöglichkeit zwischen Enterprise Support und Standard Support eingeräumt wird. Beide Forderungen der DSAG – zeitliche Verschiebung des Enterprise Support und der Erhalt eines optionalen Support-Modells – wurden damit für diesen Kundenkreis erfüllt. Für die Schweizer Anwender setzt sich die DSAG weiterhin mit Nachdruck ein. Mit dieser Entscheidung wird der …
DSAG-Jahreskongress in Leipzig - Stellungnahmen, Empfehlungen und eine Menge Praxiswissen
DSAG-Jahreskongress in Leipzig - Stellungnahmen, Empfehlungen und eine Menge Praxiswissen
… (DSAG) e. V. vom 23. bis 25. September 2008 in Leipzig wird der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Karl Liebstückel die Standpunkte der Anwendergruppe erläutern und die Forderungen gegenüber SAP zu aktuellen Themen wie SAP ERP 6.0 oder Enterprise Support deutlich machen. Zu der größten europäischen Anwenderveranstaltung werden erneut über 3.000 Teilnehmer …
DSAG-Jahreskongress in Leipzig - Enterprise Support neben SAP ERP 6.0 eines der zentralen Themen
DSAG-Jahreskongress in Leipzig - Enterprise Support neben SAP ERP 6.0 eines der zentralen Themen
… DSAG und mittlerweile auch weitere internationale SAP-Anwenderverbände im Rahmen des SAP Executive Usergroup Networks (SUGEN) intensiv dafür ein, dass SAP-Kunden ein bedarfsgerechtes Support-Modell zur Verfügung gestellt wird. Dies könnte beispielsweise darin bestehen, dass den Kunden eine Wahlmöglichkeit zwischen dem heutigen Standard Support und dem …
DSAG-Stellungnahme zur aktuellen SAP/SUGEN-Pressemitteilung
DSAG-Stellungnahme zur aktuellen SAP/SUGEN-Pressemitteilung
… die Ergebnisse auf ihre Mitgliedsfirmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz adaptiert. Als zentrale Forderungen bleiben jedoch weiterhin bestehen: - Erhalt eines optionalen Support-Modells für Kunden in Deutschland und Österreich, und gleichzeitig - die auf maximal ein Jahr beschränkte Rückrechnung beim Standard Support gemäß Lohnkostenindex …
DSAG-Stellungnahme - Echte Wahlmöglichkeit beim Support-Modell gefordert
DSAG-Stellungnahme - Echte Wahlmöglichkeit beim Support-Modell gefordert
… Auf den DSAG-Technologietagen in Darmstadt vom 18. bis 19. Februar 2009 bekräftigte die DSAG erneut ihre Forderung nach einem kundengerechten und optionalen SAP-Support-Modell für SAP-Kunden in allen Ländern. Hinsichtlich der ab dem kommenden Jahr geplanten Preiserhöhung des Standard Supports setzt sich die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) …
Finanzkrise trifft SAP-Kunden - DSAG unterbreitet Vorschläge
Finanzkrise trifft SAP-Kunden - DSAG unterbreitet Vorschläge
… aus zahlreichen Verbänden und Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, darunter leitende IT-Verantwortliche aus dem Kreis des CIO-Circle, zeigt deutlich, dass das neue Support-Modell der SAP auf breiter Ebene inhaltlich weiter deutlich in der Kritik steht. Die Situation spitzt sich zudem durch die Wirtschaftskrise zu. Die mit Enterprise …
Mehrheit der DSAG-Mitgliedsunternehmen nutzt weiterhin Standard Support
Mehrheit der DSAG-Mitgliedsunternehmen nutzt weiterhin Standard Support
Walldorf/Nürnberg, 21.09.2010 - Im Sommer 2010 hat die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. eine Umfrage zur Nutzung des SAP-Support-Modells unter ihren Mitgliedern durchgeführt. Das Ergebnis: Rund 51 Prozent der Teilnehmer setzen auf Standard Support, fast 44 Prozent auf Enterprise Support und etwas mehr als 5 Prozent auf eine gesonderte …
Stellungnahme der DSAG - Weitere Schritte zu Enterprise Support vereinbart
Stellungnahme der DSAG - Weitere Schritte zu Enterprise Support vereinbart
… Kagermann und Léo Apotheker sowie den DSAG-Vorständen Prof. Dr. Karl Liebstückel und Andreas Oczko hat Bewegung in die Diskussion um das neue SAP-Support-Modell gebracht. „Wir haben nochmals die Position der SAP-Anwender sowie deren gegenwärtige Unzufriedenheit über Enterprise Support und der damit verbundenen Preiserhöhung dargelegt“, berichtet der …
Bild: Weiterhin Ausgewogenheit bei den Support-ModellenBild: Weiterhin Ausgewogenheit bei den Support-Modellen
Weiterhin Ausgewogenheit bei den Support-Modellen
… Österreich weicht hier ab mit einem deutlich stärkeren Einsatz des Enterprise Support. „Im deutschsprachigen Raum entscheiden sich die Anwender ganz bewusst für ein Support-Modell und halten daran fest. Der Wert ist über die letzten Jahre stabil und auch die Wechselbereitschaft niedrig“, kommentiert Andreas Oczko, DSAG-Vorstand Operations/Service & …
Bild: Weiterhin Ausgewogenheit bei den Support-ModellenBild: Weiterhin Ausgewogenheit bei den Support-Modellen
Weiterhin Ausgewogenheit bei den Support-Modellen
… Österreich weicht hier ab mit einem deutlich stärkeren Einsatz des Enterprise Support. „Im deutschsprachigen Raum entscheiden sich die Anwender ganz bewusst für ein Support-Modell und halten daran fest. Der Wert ist über die letzten Jahre stabil und auch die Wechselbereitschaft niedrig“, kommentiert Andreas Oczko, DSAG-Vorstand Operations/Service & …
Sie lesen gerade: Starker Rückhalt für Forderungen der DSAG - Optionales Support-Modell bleibt im Fokus