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DSAG-Stellungnahme zur aktuellen SAP/SUGEN-Pressemitteilung

29.04.200917:01 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Walldorf, 29. April 2009 – In einer aktuellen, gemeinsamen Pressemitteilung informieren SAP und das SAP Usergroup Executive Network (SUGEN), dem die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. ebenfalls angehört, die Öffentlichkeit über die Zusammenarbeit und deren Ergebnisse im Bereich Enterprise Support. Dazu zählen:



- SAP und SUGEN haben sich auf Leistungskennzahlen (Key Performance Indicators, KPIs) verständigt, mit denen der Mehrwert von Enterprise Support gemessen werden soll.
- Ein Benchmarking-Programm dient als Ausgangsbasis, um den Mehrwert von Enterprise Support zu bewerten und die qualitative Entwicklung zu vergleichen.
- Die im Juli 2008 angekündigte stufenweise Preisanpassung für Enterprise Support auf 22 Prozent wird von vier auf sieben Jahre gestreckt (Für Kunden in Deutschland und Österreich gilt die Preiserhöhung nach dem Lohnkostenindex).
- Der maximale Preisanstieg für Enterprise Support pro Jahr ist auf 3,1 Prozent begrenzt.

Die DSAG hat zu diesen Ergebnissen einige Erläuterungen zusammengestellt und die Situation bzw. die Ergebnisse auf ihre Mitgliedsfirmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz adaptiert. Als zentrale Forderungen bleiben jedoch weiterhin bestehen:

- Erhalt eines optionalen Support-Modells für Kunden in Deutschland und Österreich, und gleichzeitig
- die auf maximal ein Jahr beschränkte Rückrechnung beim Standard Support gemäß Lohnkostenindex ab 2010
- Rückkehr zu einem optionalen SAP-Support-Modell für SAP-Kunden in der Schweiz

Situation der Kunden in Deutschland und Österreich
Kunden in Deutschland und Österreich bleibt die Wahlmöglichkeit zwischen Enterprise Support (18,36 Prozent) und Standard Support (17 Prozent) erhalten. Noch! Für den Erhalt dieses optionalen Modells setzt sich die DSAG als weltweit einzige Anwendergruppe zusammen mit führenden deutschen Wirtschaftsverbänden weiter ein. Ebenso für eine inhaltliche und preisliche Differenzierung der Support-Modelle. Denn: Der Enterprise Support soll ebenso wie der Standard Support laut der aktuellen Verträge gemäß Lohnkostenindex ab 2010 ansteigen. Von den jüngsten Entwicklungen sind Kunden in Deutschland und Österreich insofern betroffen, als dass die Obergrenze bei 3,1 Prozent gedeckelt wurde.

Bezüglich der von der SAP geplanten Preiserhöhung des Standard Support und einer Rückrechnung bis zum Vertragsbeginn bleibt die DSAG bei ihrer Forderung, die Rückrechnung des Index maximal auf ein Jahr (2009) zu beschränken. Langjährige SAP-Kunden könnten sonst ab dem kommenden Jahr schlechter gestellt werden als Unternehmen, die jüngst ihre Verträge unterzeichnet haben.

Verbesserte Pricing-Situation für die Schweiz und den Rest der Welt
Die ursprüngliche Erhöhung der Preissteigerung auf 22 Prozent wird nicht innerhalb von drei, sondern von sieben Jahren erfolgen. Die Preiserhöhung ist auf 3,1 Prozent pro Jahr begrenzt. Damit ergibt sich eine leichte Verbesserung im Vergleich zur ursprünglichen Situation. Bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage bedeutet das zumindest eine marginale finanzielle Entlastung für Unternehmen in der Schweiz und im Rest der Welt.

Qualitätsstandards für Enterprise Support
Seit November arbeitet eine gemeinsame Arbeitsgruppe daran, messbare Leistungskennzahlen (Key Performance Indicators, KPIs) zu ermitteln. Diese sind in vier Kategorien gruppiert: Kontinuität im Geschäftsalltag, Leistungsstarke Geschäftsprozesse, Investitionsschutz und Gesamtkosten der betrieblichen Abläufe. Eine Kerngruppe von rund 100 Kunden weltweit wird prüfen, ob sich ein Mehrwert durch Enterprise Support einstellt und ob dieser über die Zeit konsistent bleibt. Eine dritte unabhängige Instanz führt Qualitätskontrollen durch und wertet die Ergebnisse aus. Die weitere Preisentwicklung von Enterprise Support soll sich am Erreichen dieser KPIs orientieren.

Rolle der DSAG in der SUGEN-Enterprise-Support-Diskussion
Die DSAG setzt sich innerhalb der SUGEN speziell für die Belange ihrer Schweizer Mitglieder ein. Darüber hinaus agiert der Verband in gewisser Weise auch als Kontrollgremium, da sich durch die anders gelagerte Vertragssituation in Deutschland und Österreich die Bedürfnisse der Kunden von den in der SUGEN diskutierten Forderungen unterscheiden. In den beiden Ländern, in denen noch die Wahlmöglichkeit zwischen den Support-Modellen besteht, drehen sich die Diskussionen um die Rückrechnung des Lohnkostenindex und die Differenzierung von Enterprise Support und Standard Support.

Fazit
Das Fazit der Ergebnisse der Zusammenarbeit fällt seitens der DSAG ambivalent aus. SAP will sich am Mehrwert für den Kunden messen lassen. Das sieht der DSAG-Vorstand positiv. Auch die abgemilderte Preiserhöhung und deren Deckelung auf maximal 3,1 Prozent kommen den SAP-Kunden weltweit in der jetzigen wirtschaftlichen Situation sicherlich ein wenig entgegen. Die konzertierte SUGEN-Aktion zeigt jedoch auch, dass die Forderung nach einem optionalen Modell weltweit keine Priorität genießt. In der Konsequenz bedeutet das, dass für die Schweizer Unternehmen im Rahmen der SUGEN-Aktivitäten kein optionales Modell erreichbar ist. Mit diesem Ergebnis kann der Verband im Sinne seiner Schweizer Mitglieder nicht zufrieden sein und unterstützt daher weiter deren Forderungen. Auch die Beibehaltung des Standard Support als echte Option zu Enterprise Support bleibt nach wie vor im Mittelpunkt der Aktivitäten der DSAG.

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