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Manufacturing Execution Systems (MES) - Chancen und Risiken für Anbieter in Krisenzeiten

30.06.200912:03 UhrIT, New Media & Software

(openPR) München, 30. Juni 2009: Angesichts der Krise erwartet das Marktanalyse- und Beratungshaus Pierre Audoin Consultants (PAC), dass Unternehmen der deutschen Fertigungsindustrie ihre Ausgaben für Anwendungssoftware und IT-Dienstleistungen im Jahr 2009 signifikant senken werden. Nichtsdestotrotz wird das Investitionsverhalten einzelner Fertigungsunternehmen auch stark von der individuellen wirtschaftlichen Situation sowie von den einzelnen IT-Themen abhängen, die trotz oder gerade aufgrund der Wirtschaftskrise angegangen werden. So spielt beispielsweise die Effizienzsteigerung in der Produktion nach wie vor eine wichtige Rolle für Fertigungsunternehmen. Vor diesem Hintergrund hat PAC eine Kurzstudie zum Thema „Manufacturing Execution Systems“ und deren Relevanz in Zeiten der Krise veröffentlicht.



Klaus Holzhauser, Director, und Stefanie Naujoks, Consultant bei PAC, stellen im Folgenden die wesentlichen Erkenntnisse aus der aktuellen Marktstudie vor:
– „Manufacturing Execution Systems werden in der Fertigungsindustrie weiterhin von großer Bedeutung sein. Allerdings wird die aktuelle Wirtschaftskrise definitiv Einfluss auf die Investitionen in MES nehmen, sodass diesen eine weit niedrigere Priorität als den Investitionen in Supply Chain Management (SCM), Customer Relationship Management (CRM) und Product Lifecycle Management (PLM) eingeräumt wird.“
– „Vor diesem Hintergrund stehen MES-Anbieter mehr denn je vor der großen Herausforderung, detailliert und transparent aufzuzeigen, welcher Return on Investment (ROI) sich für jedes einzelne Fertigungsunternehmen durch den Einsatz von MES kurz- und langfristig realisieren lässt“, so Holzhauser.
– „Innerhalb der deutschen Fertigungsindustrie ist der Reife- bzw. Sättigungsgrad in den verschiedenen Teilbranchen unterschiedlich hoch: Während MES in der Automobilindustrie (insbesondere im OEM-Umfeld) seit über 20 Jahren weit verbreitet sind, sieht PAC größeres Potenzial im Umfeld des mittelständisch geprägten deutschen Maschinenbaus sowie in der Prozessindustrie (z.B. Pharma, Chemie und Lebensmittel).“
– „Die Anbieterlandschaft im MES-Umfeld ist sehr heterogen strukturiert und umfasst Anbieter aus der Produktionsautomation (z.B. Siemens, ABB, Rockwell), ERP-Anbieter (z.B. SAP) und spezialisierte, lokale MES-Anbieter (z.B. MPDV, Salt Solutions, Freudenberg IT, Forcam, GFOS oder Werum).“ Naujoks geht davon aus, dass insbesondere die lokalen Spezialisten mit ihrem spezifischen Prozess- und Branchen-Know-how insbesondere im deutschen Mittelstand sehr gut positioniert sind.
– „Aus technologischer Sicht werden die Integration von MES mit den Unternehmensanwendungen (z.B. ERP-Systeme) sowie die damit einhergehende Schnittstellenoptimierung weiter an Bedeutung gewinnen.“

PACs SITSI® QuickTake Vertical Report „Manufacturing Execution Systems (MES), Germany 2009“, ist ab Ende Juni 2009 erhältlich und enthält neben einer Beschreibung der aktuellen Marktsituation die Trends und Risiken im MES-Markt, Handlungsempfehlungen für MES-Anbieter sowie PACs Kommentar.
Weiterführende Studien und Informationen zum Manufacturing-Sektor erhalten Sie in PACs umfassendem Studienangebot zum Manufacturing-Sektor in Deutschland.

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