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Ärzteorganisation mahnt wegen Gewalt im Iran

29.06.200912:45 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Appell für friedliche Entwicklung und Respektierung der Souveränität des Landes

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) lehnen Gewalt als Mittel der Politik ab. Wie viele andere Friedensorganisationen weltweit ist auch IPPNW-Deutschland besorgt über die aktuellen Berichte über Tote und Verletzte im Iran. Die westlichen Regierungen einschließlich der Bundesregierung, die schon zuvor im Konflikt mit dem Land standen, sollten die jetzige Situation nicht noch weiter eskalieren und für eigene außenpolitische Ziele nutzen. Wir glauben, dass dies einer authentischen inner-iranischen Entwicklung schadet und rufen die Bundesregierung auf, Menschenrechte nicht für eigene machtpolitische Interessen zu instrumentalisieren.

Als Ärzte setzen wir uns für ein friedliches Zusammenleben im Mittleren und Nahen Osten ein. Die dortigen Konflikte destabilisieren die ganze Welt. Alle bisherigen Vermittlungsversuche scheiterten an gegenseitigen Vorbedingungen. Wir schlagen daher eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in der Region vor. Trotz positiver Signale seitens der neuen US-Regierung, die Souveränität der Völker in der Region stärker zu achten, einschließlich einer Entspannung des Atomkonflikts mit dem Iran, sind bisher noch keine Schritte hierzu seitens der Staaten der Region erkennbar geworden. Daher haben wir gemeinsam mit anderen NGOs die Initiative für eine "Modellkonferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten" auf zivilgesellschaftlicher Ebene ergriffen.

Diese Initiative will Sicherheit durch Kooperation statt durch Konfrontation schaffen, gegründet auf das Prinzip eines Dialogs ohne Vorbedingungen. Hierzu will sie Experten aus Wissenschaft, Medizin, Politik, Industrie und Kultur aus der Region an einen Tisch bringen. Die Konferenz soll grenzüberschreitende Projekte anstoßen – z.B. Kampagnen zur Armutsbekämpfung und Gesundheitsförderung, zur Beseitigung von Minen und Umweltschäden, für erneuerbare Energien, Elektrizitäts- und Eisenbahnnetze sowie für gemeinsame Bildungs- und Qualifizierungseinrichtungen, wie z.B. eine regionale Universität.

Weitere Informationen unter http://www.ippnw.de/frieden/konfliktregionen/artikel/5c76e43532/initiative-fuer-gemeinsame-sicherhei.html

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