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Milliarden-Sparprogramm bei der Deutschen Bahn

(openPR) Die Deutsche Bahn will als Reaktion auf die Wirtschaftskrise in den kommenden Jahren zwei Milliarden Euro einsparen. Von den Mitarbeitern wird mehr Flexibilität verlangt. Wie die Bahn die Einsparungen umsetzen will.

Die Deutsche Bahn will als Reaktion auf die Wirtschaftskrise in den kommenden Jahren zwei Mrd. Euro einsparen. Der neue Vorstandschef der Deutschen Bahn, Rüdiger Grube, hat sich vom Aufsichtsrat ein Konzernprogramm mit dem Namen „React09“ absegnen lassen, das 13 Einzelprojekte enthält. Nach Angaben aus Kreisen der Bahn betrifft das Sparziel den Fünfjahreszeitraum von 2010 bis 2014.

Details zu dem Sparprogramm und zu einem möglichen Stellenabbau nannte die Bahn noch nicht. Es soll aber nicht allein der Rotstift regieren, hieß es in den Kreisen. Effizienzsteigerungen sollten auch über Investitionen aus den Konjunkturprogrammen des Bundes erzielt werden. Davon könnte insbesondere die Schieneninfrastruktur profitieren.

Größte Baustelle der Bahn bleibt die Sparte Transport und Logistik, die wie die gesamte Branche mit schweren Einbrüchen zu kämpfen hat. Grube habe sich zudem vorgenommen, den unter Wettbewerbsdruck stehenden Schienennahverkehr von DB Regio über das Konzernprogramm zu stärken, hieß es in den Kreisen. Von den Krisenauswirkungen sei diese Sparte am wenigsten betroffen. Im Personenfernverkehr dagegen mache sich bemerkbar, dass weniger Geschäftsreisende in der 1. Klasse fahren.

Angesichts der vielen technischen Probleme der Bahn holte sich Grube vom Aufsichtsrat die Erlaubnis, bis September erneut ein Vorstandsressort Technik einzurichten. Die Bahn sei „derzeit mit vielen technischen Herausforderungen konfrontiert, weil die Industrie ihre Leistungsversprechen vielfach nicht einhält“, kritisierte Grube. „Diese Mängel machen es erforderlich, die technischen Kompetenzen des Konzerns in der DB-Spitze zu bündeln.“ Der Bereich Technik war bisher bei mehreren Vorstandsmitgliedern angesiedelt. Die Bahn hatte zuletzt Ärger mit Siemens als Konsortialführer des ICE. An zwei Achsen der Hochgeschwindigkeitszüge wurden Risse entdeckt.

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