(openPR) Angeblich als Vorsorgemaßnahme gegen die Schweinegrippe lässt die Regierung Ägyptens momentan sämtliche Schweine im Land töten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verurteilt dieses Vorgehen als „unwissenschaftlich“. Die Vermutung drängt sich daher auf, dass in Wahrheit aus politischen und religiösen Motiven gehandelt wird.
Auch auf die Aussagen der Verantwortlichen vor Ort ist wenig Verlass: Noch vor drei Wochen hatte der höchste Amtsveterinär Ägyptens behauptet, die Massenschlachtungen seien beendet worden. Aktuelle Filmaufnahmen der internationalen Tierschutzorganisation CIWF beweisen allerdings das Gegenteil. Sie belegen, dass noch vor wenigen Tagen Schweinen ohne jede Betäubung im Akkord die Kehle durchgeschnitten wurde. Die Tiere ringen über eine Minute lang mit dem Tod. Andere Schweine müssen im Blut ihrer Artgenossen stehend auf ihr grausames Schicksal warten.
Auf der Internetseite www.albert-schweitzer-stiftung.de kann man nicht nur das schockierende Video sehen, sondern sich auch am internationalen Protest gegen das Vorgehen beteiligen. „Auf unserer Webseite stellen wir ein Dokument zu Verfügung, das an den offiziellen Antrag für ein Touristenvisum erinnert. Tatsächlich aber teilt man der ägyptischen Botschaft mit, dass man solange kein Visum braucht, bis das Land endlich internationale Tierschutzstandards umsetzt“, beschreibt Mahi Klosterhalfen von der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt die Aktion, an der schon nach wenigen Tagen über 1.000 Tierfreunde teilgenommen haben.












