openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Weniger Steuern ab 1. Januar 2004

28.04.200420:01 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) 18. Dezember 2003 - Zu den vielfach kursierenden Spekulationen, die Steuersenkung käme später als zum 1. Januar 2004 erklärt das Bundesministerium der Finanzen:

Die Entlastungswirkungen durch die Steuerreform in Höhe von 15 Mrd. EUR gelten ab dem 1. Januar 2004 und werden rechtzeitig bei den Steuerzahlern ankommen. Alles andere sind unbegründete und unverantwortliche Spekulationen, die - teilweise bewußt - die Realität verzerren und zur Verunsicherung der Menschen beitragen!



So steht der Teil der Steuerentlastungen (6,1 Mrd. EUR), der auf die 2. Stufe der Steuerreform 2000 zurückzuführen ist, seit langem im Gesetzblatt und konnte deshalb bereits von allen Arbeitgebern berücksichtigt werden.

Aber auch für die jetzt im Vermittlungsausschuss beschlossene zusätzliche Steuersenkung ist genügend Vorsorge getroffen worden. Alle Arbeitgeber werden jetzt schnellstmöglich in die Lage versetzt, mit den neuen Lohnsteuertabellen zu arbeiten und entsprechend die ab 1. Januar 2004 geltenden niedrigeren Steuersätze anzuwenden. So wird das Bundesministerium der Finanzen zeitnah einen Programmablaufplan für die maschinelle Ermittlung der Lohnsteuer für das Jahr 2004 herausgeben, das die Anbieter der entsprechenden Computersoftware in die Lage versetzt, ihren Kunden innerhalb kürzester Zeit aktualisierte Programme zur Verfügung zu stellen. Da die Arbeitnehmer-Gehälter für den Monat Januar 2004 häufig Mitte Januar oder Ende Januar ausgezahlt werden, verbleibt den Arbeitgebern noch Zeit für die Programmierarbeiten.

Zeitliche Verzögerungen könnten sich lediglich bei Beamten ergeben, da hier die Januar-Gehälter 2004 bereits Ende Dezember ausgezahlt werden. Ebenso bei kleineren Arbeitgebern könnte es zu leichten Verzögerungen kommen, da diese vielfach die Lohnsteuer noch manuell anhand von Lohnsteuer-Tabellen ermitteln. Dies hängt damit zusammen, dass die Verlage, die Lohnsteuer-Tabellen herausgeben, erst jetzt nach Abschluss des Vermittlungsverfahrens mit dem Druck von Lohnsteuer-Tabellen beginnen können.

Selbständigen und Gewerbetreibende, die Einkommensteuervorauszahlungen zu leisten haben und die eine Anpassung der Vorauszahlungen aufgrund der Tarifänderung wollen, müssen beim Finanzamt einen entsprechenden Antrag zu stellen. Bei Einkommensteuerveranlagungen, die nach Abschluss des Vermittlungsverfahrens durchgeführt werden, wird bei der Berechnung der Einkommensteuervorauszahlungen selbstverständlich das Vorziehen der Entlastungsstufe 2005 auf das Jahr 2004 berücksichtigt.

Alles in allem gilt also: Die Steuerentlastung gilt ab dem 1. Januar 2004! Ab diesem Zeitpunkt werden die Menschen spürbar weniger Steuern zahlen. Sollte es in einzelnen Fällen bei dem einen oder anderen Arbeitgeber zu rein technisch bedingten Verzögerungen kommen, werden die zuviel einbehaltenen Steuern natürlich automatisch rückwirkend ausgezahlt.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 3172
 126

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Weniger Steuern ab 1. Januar 2004“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Bundesministerium der Finanzen

Deutsch-französische Initiative zur Stärkung der wirtschaftlichspolitischen Zusammenarbeit in der EU
Deutsch-französische Initiative zur Stärkung der wirtschaftlichspolitischen Zusammenarbeit in der EU
Thema: Finanz- und Wirtschaftspolitik, Europa und internationale Beziehungen Deutschland und Frankreich haben heute eine bilaterale Initiative zur Verstärkung der wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit gegenüber dem EU-Konvent auf den Weg gebracht. Der Konvent zur Zukunft der Europäischen Union erarbeitet derzeit einen Verfassungsentwurf, der auch den rechtlichen Rahmen der wirtschafts- und finanzpolitischen Koordinierung in der EU umfassen soll. Beide Regierungen haben ein gemeinsames Papier vorgelegt, das insbesondere folgende Vorschläge en…
Empfehlung für Council Opinion zum aktualisierten deutschen Stabilitätsprogramm
Empfehlung für Council Opinion zum aktualisierten deutschen Stabilitätsprogramm
Thema: Europa und internationale Beziehungen 8. Januar 2003 Zur Bewertung des deutschen Stabilitätsprogramms durch die Europäischen Gremien teilt das Bundesministerium der Finanzen mit: Mit dem aktualisierten Stabilitätsprogramm hat die Bundesregierung aufgezeigt, wie bis zum Jahr 2006 ein ausgeglichener Staatshaushalt erreicht werden kann. Diese Position wird in Brüssel voll unterstüzt. Die Europäische Kommission begrüßt ausdrücklich die Ergebnisse des Finanzplanungsrates vom 27. November 2002, in dem Bund, Länder und Gemeinden noch einm…

Das könnte Sie auch interessieren:

Top-Steuerratgeber für Jedermann
Top-Steuerratgeber für Jedermann
… ein kompetenter Begleiter durch den Dschungel des Steuerrechts zur Seite - jederzeit und überall. Der Jahresbeitrag für diese steuerliche Rundum-Versorgung beträgt lediglich 29 Euro. Und da das Finanzamt die Kosten voll anerkennt, kostet das Abonnement tatsächlich weniger als 20 Euro - für ein ganzes Jahr! Der Online-Steuerratgeber: www.steuerrat24.de
Durchschnittliche Arbeitszeit auf historischem Tief
Durchschnittliche Arbeitszeit auf historischem Tief
Beschäftigte arbeiten 250 Stunden weniger im Jahr als vor 20 Jahren Hamburg, 20. August 2003 Die Deutschen arbeiten immer weniger. Wie das in Hamburg erscheinende manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 22. August 2003) meldet, ist die durchschnittliche Arbeitszeit auf ein historisches Tief gesunken. Heute arbeiten die Beschäftigten …
Bild: Das Steuergeheimnis wird gelüftetBild: Das Steuergeheimnis wird gelüftet
Das Steuergeheimnis wird gelüftet
… arbeitet für ihre Vision einer glücklicheren Gesellschaft durch Unternehmertum und Eigenverantwortung.Stephanie Walther verrät dir ihre Geheimnisse, wie du mit leicht nachvollziehbaren Schritten weniger Steuern zahlst und damit mehr Vermögen aufbaust.Und in diesen besonderen Zeiten haben wir uns etwas Neues für die Buchpremiere ausgedacht:Am 11. Mai …
Bild: Warum die niederländische Holding deutschen Unternehmesrechtsformen davonziehtBild: Warum die niederländische Holding deutschen Unternehmesrechtsformen davonzieht
Warum die niederländische Holding deutschen Unternehmesrechtsformen davonzieht
… der attraktivsten legalen Möglichkeiten, als deutscher Unternehmer Steuern und Bürokratie deutlich zu reduzieren – vor allem bei größeren Vermögen und internationalem Wachstum.1. Spürbar weniger Steuern auf GewinneWeniger Körperschaftsteuer:In den Niederlanden zahlen Sie 19 % bis 200.000 € Gewinn und 25,8 % darüber.In Deutschland landen Sie mit Körperschaftsteuer …
Bild: Warum Sie Bücher in lokalen Online-Shops und nicht bei Amazon kaufen solltenBild: Warum Sie Bücher in lokalen Online-Shops und nicht bei Amazon kaufen sollten
Warum Sie Bücher in lokalen Online-Shops und nicht bei Amazon kaufen sollten
… befindet sich der Buchhandel in einem Kampf um die Existenz. Das hat ganz entscheidend etwas mit den sich verändernden Lesegewohnheiten zu tun. Die Menschen lesen einfach weniger – oder kaufen zumindest weniger Bücher ein. Dass die Umsätze der Branche bisher nicht deutlicher einbrachen als ohnehin liegt daran, dass im stationären Buchhandel statt Masse …
Spenden ermutigen und nicht abstrafen
Spenden ermutigen und nicht abstrafen
Immer mehr staatliche Gängelei, immer mehr Steuern und immer weniger Privatinitiative 22. Oktober 2002 Zur geplanten Streichung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz MdB: Mehr Verantwortung übernehmen und mehr Bürgerengagement, das braucht unsere Gesellschaft. Dafür …
Bild: Keine perfekte Lösung beim Umrüsten auf Biodiesel und AutogasBild: Keine perfekte Lösung beim Umrüsten auf Biodiesel und Autogas
Keine perfekte Lösung beim Umrüsten auf Biodiesel und Autogas
… attraktiv, weil sie schon umweltbewusst fahren, wie der Opel Kadett-Fahrer elo: „Ich verzichte auf neue Autos und fahre ökologisch sinnvoll ein altes Auto. Dadurch entsteht weniger Abfall und es schont die Ressourcen.“ Auch wenn bei einigen eine Umrüstung nicht in Frage kommt, machen sie sich anderweitig Gedanken zum Umweltschutz. Generell weniger Auto …
Rente und das Finanzamt - Keine Panik vor Nachzahlungen
Rente und das Finanzamt - Keine Panik vor Nachzahlungen
… - bei Verheirateten ist die Summe doppelt so hoch. Ab dieser Rentenhöhe ist damit zu rechnen, dass - vor allem bei weiteren Einkünften - eine Steuerpflicht vorliegt. Wer weniger Rente bezieht - und das dürfte der Großteil der Ruheständler in Deutschland sein - wird in aller Regel keine Steuern bezahlen müssen, wenn neben der gesetzlichen Rente keine …
Steuereinnahmen im Jahr 2010 rapide gesunken
Steuereinnahmen im Jahr 2010 rapide gesunken
Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Bund 2010 deutlich weniger Steuern durch Zins- und Veräußerungserträge der Bürger Deutschlands ein. Während 2009 noch 12,7 Milliarden Euro in die Kassen des Staates flossen, waren es ein Jahr später nur noch 8,7 Milliarden Euro. Ein Minus von 3,7 Milliarden, das das Bundesfinanzministerium in Erklärungsnot bringt. Das …
Bild: Strompreise: Ein Großteil der Preisgarantien deckt nicht mal die Hälfte der KostenBild: Strompreise: Ein Großteil der Preisgarantien deckt nicht mal die Hälfte der Kosten
Strompreise: Ein Großteil der Preisgarantien deckt nicht mal die Hälfte der Kosten
… Preisgarantie angeboten. Sie ist auf den Energieerzeugungsanteil und die Netzentgelte begrenzt, schließt aber Steuern und Umlagen aus. Damit gilt das Stabilitätsversprechen für weniger als die Hälfte des Strompreises [45,9%].  Nur 17% der untersuchten Stromanbieter garantieren volle Preisstabilität und meinen damit einen unveränderlichen Kostenanteil von 84%, …
Sie lesen gerade: Weniger Steuern ab 1. Januar 2004