(openPR) Die Wirtschaftskrise macht auch vor den Gehältern der Banker nicht halt: Weil Sonderzahlungen wie Prämien und Provisionen massiv eingebrochen sind, sinken auch die Bruttogehälter spürbar. Die heftigsten Einbußen müssen leitende Angestellte hinnehmen.
Die Finanzkrise hat den deutschen Bankangestellten in den ersten Monaten des Jahres deutliche Gehaltseinbußen beschert.
Die Sonderzahlungen an die Beschäftigten der Kreditinstitute gingen im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um ein gutes Drittel (36,4 Prozent) auf durchschnittlich 500 Euro pro Monat zurück, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.
Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst inklusive der fixen Anteile sank demnach um 5,2 Prozent auf 4714 Euro.
Härter traf es die leitenden Angestellten, die ein Gesamtminus von 14 Prozent auf ein durchschnittliches Bruttogehalt von 7928 Euro hinnehmen mussten. Ihre Sonderzahlungen halbierten sich annähernd um 47,2 Prozent oder rund 1900 Euro monatlich.
Die Sonderzahlungen setzen sich aus zahlreichen Elementen wie beispielsweise Prämien, Gratifikationen, Provisionen und Gewinnbeteiligungen zusammen. Neben der individuellen Leistung der einzelnen Beschäftigten spiegeln die Zahlungen auch die wirtschaftliche Situation der Unternehmen wieder. In Folge der Finanzkrise waren die Gewinne vieler Banken eingebrochen.











