(openPR) Am 08. Mai 2009 ist mit einer feierlichen Festivität der Startschuss zur Hardcover-Fertigung offiziell gefallen.
Mit dem Einstieg in die Hardcover-Fertigung will die Druckerei C.H. Beck den verschiedenen Entwicklungen Rechnung tragen. Ziel ist es, die Wertschöp-fungskette als vollstufigen Betrieb um die Hardcover-Fertigung zu erweitern, Produktions- und Auslastungssteigerungen durch die neuen Maschinen zu er-langen sowie auf die Marktentwicklungen und die spezifischen Kundenanforde-rungen zu reagieren.
Zunächst hieß das für die Druckerei C.H. Beck kräftig zu investieren. In den Bau einer neuen Produktionshalle mit über 2.000 m² und den Kauf von neuen Maschinen. Überwiegend hat sich das Unternehmen für Aggregate der Firma Kolbus entschieden. Der neue Klebebinder mit 36 Stationen, Barcodesystem und einer Rückenbearbeitung mit zwei Hauptfräsen garantieren das Fertigen hoher Umfänge in höchster Qualität. Neben dem Einkleben von Lesebändern, das Einstecken von Beilagen, dem automatischen Umlegen von Schutzumschlägen und dem automatisierten Etikettieren und Verpacken, liegt die große Beson-derheit in dem dreifachen Hinterkleben der Buchrücken. Mit diesem Verfahren erhält die Druckerei beste Pullwerte und steht der Fadenheftung in keinster Weise nach. Des Weiteren glänzt die Druckerei mit dem Abstapeln der Bücher. Jedes zweite Buch wird um 180° gedreht und leicht versetzt aufeinander abgesetzt, sodass die Buchrücken immer frei liegen und ihre Form beibehalten.
Die Maschinen sind zudem so konzipiert, dass auch Broschuren in Dispersion und PUR-Klebebindung gefertigt werden können.
Die Druckerei C.H. Beck gilt als eine der großen Buchdruckereien in Deutschland. Am Standort Nördlingen, mit seinen beiden Werken in der Altstadt und im Industriegebiet, beschäftigt das Druckunternehmen über 400 Mitarbeiter und zählt damit zu den großen Arbeitgebern in der Region.










