(openPR) Wachstums- und Beschäftigungsstrategie bildet Fundament
Mönchengladbach. "2010 wird das Jahr der Veränderung sein. 2011 wird das Jahr des Aufbruchs in eine neue Zukunft." Dr. Francis Krähenbühl, Deutschland-Chef beim weltgrößten Kabelhersteller Nexans, hat die deutsche Führungsriege des Konzerns zu einer dreitägigen Klausur einberufen, um "der Krise eine Antwort zu geben".
"Unsere Wachstums- und Beschäftigungsstrategie bildet das beste Fundament für unser heutiges Handeln", stellte das Gremium fest. Schon 2007 hatte Nexans einen neuen Strategieplan erstellt, der den Energie-Bereich als Wachstumsmotor definiert und die hochspezialisierten Kompetenz-Zentren des Konzerns auf die Entwicklung von Mehrwertlösungen fokussiert.
"Wir wollen nachhaltigen Fortschritt. Nur so können wir unseren Mitarbeitern konkrete Perspektiven geben und gestärkt aus der Krise hervorgehen", betont Krähenbühl. Dieses Ziel erhalte angesichts der gerade beschlossenen Schließung des Produktionsstandorts Vacha schmerzliche Dringlichkeit: "Wir müssen koordiniert handeln, um wirksam auf die Krise reagieren zu können, und ein doppeltes Ziel verfolgen: Kurzfristig ist es von grundlegender Bedeutung, die Auftragslage und damit die Arbeitsplätze zu sichern. Gleichzeitig müssen wir dem Markt vorausdenken, neue Meilensteine setzen und langfristig tragfähige Strukturen gestalten".
Die Krise falle in einen Umbruchprozess, der lange vorher begonnen habe, ist Krähenbühl überzeugt. Aktuell sei es die konjunkturelle Krise, die so an den schwachen Gliedern der Kette reiße, dass diese nicht länger standhalten könnten. "Zugleich erleben wir hier eine Krise unserer industriellen Struktur, die sich schon lange abgezeichnet hat und der wir mit konkreten Strategien begegnen", erklärt der Vorsitzende der Geschäftsführung Nexans Deutschland.
Marktführer mit zehn Kompetenzzentren
Das Führungsgremium hat die nationale Strategie unter den heute bekannten Kennzahlen des wirtschaftlichen Abschwungs erneut unter die Lupe genommen und befunden: "Die Aufgabe ist größer geworden, die Schritte zum Ziel schwieriger, aber sie sind umso bedeutsamer für unsere Mission und Vision". So betreibt der Nexans-Konzern zehn Kompetenzzentren in Europa und den Vereinigten Staaten, die auf Schlüsseltechnologien spezialisiert sind und aktuelle Forschungsergebnisse in neue Produkte oder Produktionsprozesse umsetzen.
Allein im Jahr 2008 investierte Nexans mehr als 63 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Die wichtigsten laufenden Programme befassen sich u.a. mit der Erforschung und Entwicklung von Kabeln und Leitungen für Windkraftanlagen, Erneuerbaren Energien, Supraleitenden Kabeln, Sicherheitskabeln sowie besserer Nutzung der Infrastrukturnetze. Nexans produziert Kabel und Kabelsysteme in über 90 Produktionsstätten auf fünf Kontinenten.
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