(openPR) Hamburg, 2. Juni 2009. Online-Shopping liegt im Trend. Nach Ergebnissen des WebScope-Panels des Nürnberger Markforschungsinstituts GfK nutzten 2008 schon 29,5 Millionen Menschen das Internet für ihren Einkauf. Bezahlt wird meist mit Kreditkarte. Allerdings sind mit dieser bequemen Zahlungsweise oft auch dem Datenklau Tür und Tor geöffnet. Beim so genannten Phishing etwa erschleichen sich Betrüger die Daten durch falsche Eingabemasken im Internet. Schon eine einzige Unaufmerksamkeit des Users ist fatal: Allein die Kreditkartennummer genügt den Datendieben, um in seinem guten Namen beinahe unbegrenzt Waren einzukaufen, Flüge oder Hotels zu buchen und Bargeld abzuheben.
Der Karteninhaber erlebt erst beim Erhalt der Kreditkartenabrechnung ein böses Erwachen: Er muss den Missbrauch noch binnen der jeweils geltenden Einspruchfrist melden, die Karte sperren und Anzeige erstatten. Und selbst wenn der finanzielle Verlust dann von der Bank oder dem Kreditkarteninstitut erstattet wird, hat der Kunde eventuell noch jahrelang mit den Folgen eines Schufa-Eintrages zu kämpfen. Hinzu kommt: Sind die Daten erst einmal im Umlauf, können sie beliebig reproduziert und gehandelt werden. Sie kursieren immer weiter auf dem illegalen Datenmarkt.
Die Verbraucher sind sensibilisiert: So zeigt eine aktuelle Studie des IT-Unternehmens Unisys, dass 76 Prozent der Deutschen sehr oder sogar extrem besorgt um die Sicherheit ihrer Kreditkartendaten sind. Online-Shopping bleibt dennoch ein wachsender Markt. 2008 gab es 12 Prozent mehr Online-Käufer als noch im Vorjahr. Und bei den meisten Online-Shopping-Portalen geht ohne Kreditkarte kaum etwas. Den Datendieben bieten sich so immer mehr Gelegenheiten und damit noch leichteres Spiel.
Verbraucher hatten bislang kaum Möglichkeiten, sich vor Daten-Betrügern zu schützen und unberechtigten Zugriff auf ihr Geld zu verhindern. Abhilfe schafft nun Affinion International mit seinem neuesten Produkt, dem Konto-Schutzbrief. Mit diesem einzigartigen Frühwarnsystem für Identitätsdiebstahl werden bis zu zehn Kredit- und Zahlungskarten eines Kunden registriert und rund um die Uhr sorgsam überwacht. Spezielle Computerprogramme, so genannte webcrawler, durchsuchen gemeinsam mit versierten Affinion-Spezialisten die einschlägigen Web-Seiten nach den registrierten Daten. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Honeypots, also solchen Seiten, auf denen Datendiebe und -hehler die ergaunerten Daten zum Verkauf anbieten. Aber auch in Newsgroups, Chat-Räumen oder bei Suchmaschinen können sensible Daten auftauchen. Werden sie dort entdeckt, erhält der Besitzer in Echtzeit eine Warnung per E-Mail sowie telefonisch oder per Brief. Er kann die Kreditkarte dann bei Affinion sofort sperren lassen und so die unberechtigte Nutzung frühzeitig unterbinden.
Trumpfkarte zum Zahlungskartenschutz
Mit dem neuen Sicherheitssystem sind aber nicht nur Kreditkartendaten vor Missbrauch geschützt. Verbraucher werden auch benachrichtigt, wenn weitere persönliche Daten im Internet auftauchen. Darüber hinaus sind alle Zahlungskarten versichert und können auch im Falle eines schlichten Verlustes beim 24-Stunden-Notfallservice gesperrt werden. Und bei Verlust oder Diebstahl von Karten oder Bargeld sind die Kunden mit nur einem Anruf beim weltweiten Notfall-Bargeldservice in kürzester Zeit wieder zahlungsfähig.
Bankkunden können den Schutzbrief zusätzlich zum Girokonto bei ihrer Bank erwerben oder, bei teilnehmenden Kreditinstituten, auch als Service eines Mehrwertkontos nutzen. Mehrwertkonten kombinieren ein klassisches Girokonto mit intelligenten Extra-Leistungen. Das sind zum Beispiel Reisekranken-, Unfall- und Handydiebstahlversicherungen, ein Schlüssel- und Gepäck-Fundservice oder Preisvergünstigungen bei regionalen Partnern. Affinion International managt bereits seit über 10 Jahren solche Mehrwerte für Banken und Sparkassen und verhandelt derzeit mit mehreren Kreditinstituten über eine flächendeckende Einführung des Konto-Schutzbriefs für deren Kunden.
Expertise aus den Vereinigten Staaten von Amerika
Der Konto-Schutzbrief der Affinion International GmbH entstand in Zusammenarbeit mit dem Affinion Security Center in Norwalk, Connecticut, und wird in abgewandelten Varianten seit 2008 bereits von über 200 Finanzinstituten in den USA und Kanada angeboten. Um den Endkunden bei deutschen Banken und Sparkassen den bestmöglichen Service zu bieten, sind am Affinion-Standort in Hamburg 12 Mitarbeiter eigens mit der Abwicklung aller Prozesse rund um den Konto-Schutzbrief betraut. Schon vor der Produkteinführung in Deutschland ist Dirk Karrasch, Geschäftsführer der Affinion International GmbH, überzeugt: „Wenn es um ihre persönlichen Kontodaten geht, sind die Verbraucher aktuell wirklich alarmiert. Viele haben aus Angst vor Datenräubern den elektronischen Zahlungsverkehr im Internet bewusst gemieden. Mit dem Konto-Schutzbrief können sie diesen Zahlungsweg unbeschwerter nutzen und dennoch Missbrauch aktiv vorbeugen. Wie alle unsere Mehrwert-Leistungen schont auch der Konto-Schutzbrief die Nerven und den Geldbeutel.“








