(openPR) Durch die kommende zweite Periode der Anreizregulierung wird der Kostendruck auf die Netzbetreiber nochmals deutlich zunehmen – und damit auch die Notwendigkeit, die eigenen Geschäftsprozesse weiter zu optimieren. Um erkennen zu können, bei welchen Prozessen die größten Optimierungspotenziale bestehen, ist es jedoch nötig, die tatsächlichen Kosten der einzelnen Prozesse genau zu kennen. Hier sorgt das Beratungsunternehmen VISOS mit seiner Prozesskostenanalyse für Transparenz. Mit diesem Ansatz wird nicht nur sichtbar, welche Teilprozesse mit welchen Kosten verbunden sind. Auch einzelne Kostentreiber wie Personalkosten oder externe Kosten können schnell und einfach identifiziert werden. Zudem ist es möglich, das eigene Unternehmen über Benchmarks mit anderen, ähnlich aufgestellten Netzbetreibern zu vergleichen. Damit wird deutlich, ob die eigenen Abläufe zu teuer, im Schnitt oder günstiger sind als bei anderen Unternehmen. Schließlich bietet die Prozesskostenanalyse von VISOS auch Hilfestellung bei der Auswahl von IT-Systemen. Denn bei den Benchmarks können speziell auch die IT-Prozesskosten unter die Lupe genommen und verglichen werden. Hier stehen Daten herstellerunabhängig für alle am Markt eingesetzten ERP-Systeme wie Schleupen, SAP, Wilken oder SIV sowie für alle Unternehmensgrößen zur Verfügung.
Basis für die Prozesskostenanalyse ist ein Prozessmodell des Unternehmens. Dabei werden einzelne Abläufe wie etwa die „Zählerablesung“ in Teilprozesse gegliedert, also in einzelne Bestandteile wie „Ablesung durchführen“, „Zählerstände einlesen“, „Zählerstände plausibilisieren“ oder „Ablesung steuern“. Diesen Teilprozessen werden anschließend die damit zusammenhängenden Kosten zugeordnet. Auch Umlagen oder Personalkosten werden erfasst und dementsprechend umgelegt. Der Netzbetreiber wird dabei von den Beratern der VISOS in allen Phasen der Analyse unterstützt. Das standardisierte Vorgehensmodell macht es aber auch möglich, dass der Netzbetreiber die Prozesskostenanalyse im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses implementiert und weiter betreibt.
Als Ergebnis erhält das Unternehmen detaillierte und aussagekräftige Auswertungen. So wird in der grafischen Darstellung beispielsweise sofort sicht-bar, bei welchen Abläufen tatsächlich Einsparungen erzielt werden können oder wo die Kosten bereits so niedrig sind, dass sich der Aufwand einer weiteren Optimierung kaum noch lohnt. Eine andere Darstellungsform ist die Aufschlüsselung der anteiligen Kosten je Teilprozess nach Kostenarten. Dabei zeigt sich, wo die eigentlichen Kostentreiber verborgen sind. Das können Personalkosten sein, aber beispielsweise auch ein hoher Anteil von Fremdleistungen. Mit Hilfe der Prozesskostenanalyse wird damit sofort deutlich, wo es sich rechnet, den Hebel anzusetzen, um die Effizienz in den Abläufen zu erhöhen – und vor allem, wie hoch die möglichen Einsparungen sind.
Vergleich mit anderen Unternehmen
Vor dem Hintergrund der Anreizregulierung ist es nicht nur wichtig, die eigenen Prozesse und deren Kosten zu kennen. Der Vergleich zu anderen Energieversorgern in Form von Benchmarks liefert dazu eine gute Vergleichsbasis. Aufgrund zahlreicher Projekte im Bereich der Prozesskostenanalyse verfügt VISOS über eine solide Datenbasis für aussagekräftige Benchmarks. Dabei können unterschiedliche Vergleichsmerkmale herangezogen werden wie etwa Unternehmensgröße, -ausrichtung oder vertretene Sparten, aber auch die eingesetzten IT-Systeme. Auf diese Weise können Vergleiche angestellt werden, inwieweit die IT-Prozesskosten durch den Einsatz einer bestimmten Software-Lösung gesenkt werden könnten. Daneben können auch die jeweiligen Teilprozesse direkt verglichen werden.






