(openPR) Trotz der allgemeinen Investitionszurückhaltung in der Energiewirtschaft konnte die Schleupen AG, Moers, im Jahr 2004 in diesem Marktsegment erneut überproportional zulegen. So stieg der Umsatz im Geschäftsbereich Utilities im letzten Geschäftsjahr um 11 Prozent. "Hinter diesen 11 Prozent stehen mehr als 30 Neuabschlüsse für das Branchenpaket Schleupen.CS. Damit haben wir uns - gemessen an der Zahl der abgerechneten Verträge - endgültig als Nummer 2 in der hart umkämpften Energiebranche etabliert, direkt hinter dem Branchenprimus SAP", fasst Hans-H. Neddermann, Vorstand der Schleupen AG, das Geschäftsjahr 2004 zusammen. Der Gesamtumsatz der Schleupen AG blieb stabil und lag 2004 mit 43,6 Millionen Euro nur knapp unter dem des Jahres 2003. Dieser leichte Umsatzrückgang ist in erster Linie durch den Rückzug aus der Hardware-Distribution entstanden. Der Rückzug hat auch dazu geführt, dass die Zahl der Mitarbeiter mit knapp 350 konstant blieb, obwohl der Bereich Utilities parallel zum Umsatzwachstum auch die Zahl der Mitarbeiter deutlich erhöht hat. Unverändert hoch war das Investitionsvolumen. Es lag 2004 bei 8 Millionen Euro, die vollständig aus dem Cash Flow finanziert werden konnten. Der Schwerpunkt der Investitionen lag im Bereich der Software-Entwicklung, die Produkte wurden entsprechend der Marktanforderungen weiter deutlich ausgebaut.
Der Stillstand bei der Weiterentwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen hat 2004 zu einer Verunsicherung der Anwender und in der Folge zu einer deutlichen Investitionszurückhaltung geführt. Besonders problematisch war, dass das Gesetzesverfahren zum neuen Energiewirtschaftsgesetz kaum vorankam, da es sowohl innerhalb der Bundesregierung als auch im Bundesrat in wesentlichen Fragen (Anreizregulierung, Durchleitungsvorgaben "Gas", Preisgenehmigungsverfahren) keine Übereinkunft gab. Dass es der Schleupen AG vor diesem Hintergrund dennoch gelang, überproportional zu wachsen, hat vielfältige Gründe. Dazu gehört sicherlich die gute Marktposition, die sich Schleupen in den vergangenen Jahren aufgebaut hat. Zudem konnte der Bereich Utilities zusätzlich an Reputation gewinnen, da es gelang, einen regelmäßigem Kontakt mit der im Entstehen begriffenen Regulierungsbehörde aufzunehmen. Als Interessenvertreter der Kunden (das Mandat wurde der Schleupen AG anlässlich der Anwendertagung 2004 erteilt), konnte der Bereich in wesentlichen Fragen (Ein-Vertragsmodell vs. Zwei-Vertragsmodell) Einfluss auf die Entscheidungsfindung nehmen. Auch die termingerechte Umsetzung der Unbundling-Vorgaben sorgte für Vertrauen in die Lösungskompetenz von Schleupen.
Neben den klassischen "Inhouse-Lösungen" von Schleupen.CS hat sich das Outsourcing- Angebot in Form von "Kompetenz-Centern" sehr gut etabliert. Der gemeinsame Betrieb von DV-Zentren durch verschiedene Stadtwerke stößt inzwischen im Markt auf genauso hohe Resonanz wie entsprechende Angebote von Beratungs- und Serviceunternehmen. Mit Partnern wie perdata (Stadtwerke Leipzig) und gisa (envia-M) wurde das Netz der Kompetenz-Center deutlich ausgebaut.
Ebenso positiv verlief die Entwicklung bei der Tochter VISOS (Fehraltorf/Schweiz, Ulm). VISOS konnte im deutschsprachigen Raum als Beratungsdienstleister für die Energie- und Wasserwirtschaft etabliert werden, sowohl im Bereich der "energielogistischen Prozesse" als auch in den Geschäftsfeldern "Implementierung", "Instandhaltung" und "Prozessberatung & Unbundling".
Auch die Entwicklung in den weiteren Bereichen der Schleupen-Gruppe verlief zufriedenstellend. Das gilt sowohl für "IT Services & Technology" mit den Tochterunternehmen S4P solutions for partners ag und oTRIs AG sowie für "Tax & Finance". Diese Business Unit konnte insbesondere bei den Lösungen für das Risikomanagement zahlreiche Neukunden gewinnen.
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Schleupen AG - Martina Nawrocki
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