(openPR) Chinas Staatsfeindin Nr. 1 – Rebiya Kadeers Kampf für die Uiguren
Ein Dokumentarfilm von Sylvia Nagel
Sehr geehrte Damen und Herren,
1949 besetzten die Chinesen nicht nur Tibet, sondern auch Ost-Turkestan, von den Chi-nesen Xinjiang (Sinkiang) genannt. Die in der größten, offiziell autonomen Region der Volksrepublik China lebenden Uiguren werden seitdem systematisch von China unter-drückt – bis heute fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit. Sie dürfen ihre Sprache nicht sprechen, ihre Religion nicht ausüben, viele werden enteignet, grundlos festgenommen und aus ihrer an Bodenschätzen reichen Heimat zunehmend vertrieben. Eine Frau wehrt sich dagegen: Rebiya Kadeer. Die „Mutter der Uiguren“, wie sie genannt wird, kämpft seit über 10 Jahren für ihr Volk. 2005 kam sie nach fünf Jahren Haft durch die Unterstützung von Menschenrechtsorganisationen frei und lebt seitdem in den USA.
Die 52-minütige Dokumentarfilm "Chinas Staatsfeindin Nr. 1 – Rebiya Kadeers Kampf für die Uiguren" von Sylvia Nagel erzählt die bewegende Lebensgeschichte von Chinas bekanntester Dissidentin. In beeindruckenden Bildern und Interviews zeigt der Film eine dreimal für den Friedensnobelpreis nominierte Frau, die unermüdlich und hartnäckig für Menschenrechte, die Selbstbestimmung der Uiguren und ein friedliches Miteinander ein-tritt. Das persönliche wie politische Schicksal dieser außergwöhnlichen Persönlichkeit ist ein beispielloser Appell für Freiheit und Demokratie in China.
ARTE zeigt den Film (Redaktion Sabine Rollberg WDR/ARTE, Produktion a&o Büro Köln)
im Rahmen des Themenabends „Menschenrechte in China“ am Dienstag, 2. Juni 2009 um 23.55 Uhr.
Wir laden Sie herzlich ein, den Film vorab in Anwesenheit der Filmemacherin, der Pro-duktion und der Redaktion zu sehen am
Donnerstag, 28. Mai 2009 um 20.00 Uhr
Filmforum im Museum Ludwig
Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln
Nach der Filmvorführung findet eine Diskussionsrunde statt.
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Rollberg
ARTE Beauftragte des WDR








