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Endlich EU-Entwicklungspolitik entrümpeln

01.01.200410:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Stockende Reformen und fehlende Koordinierung zwischen den EU-Mitgliedsstaaten

27. Januar 2004 - Anlässlich der Ankündigung der EU-Außenminister, international mehr für eine effektivere Entwicklungshilfe und die Erreichung der Millenniumsziele eintreten zu wollen, erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Christian Ruck MdB:

Die Außenminister der EU sollten zuerst vor der eigenen Türe kehren, bevor sie bei der internationalen Gebergemeinschaft eine effektivere Entwicklungshilfe und ein größeres Engagement für die Millenniumsziele einfordern. Denn die Entwicklungszusammenarbeit der EU zeichnet sich immer noch aus durch Hyperbürokratie, stockende Reformen und fehlende Koordinierung zwischen den EU-Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission. Trotz gegenteiliger Verlautbarung der Bundesregierung hat sich hier nur wenig gebessert. Zudem blockiert gerade auch das Verhalten der EU bei den WTO-Verhandlungen weitere Handelsliberalisierungen zum Nutzen der Entwicklungsländer. Die EU muss endlich ihre eigene Entwicklungspolitik entrümpeln, bevor sie mit dem Finger auf andere internationale Geber deutet.

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