(openPR) Für ein gewaltfreies Klima im Schulalltag
Eltern messen einem gewaltfreien Klima im Schulalltag ihrer Kinder die höchste Wichtigkeitsstufe nach der Kompetenz der Lehrer bei. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstitutes YouGovPsychonomics, die im Auftrag von „Starke Kids sind fair“, einer Initiative gegen Gewalt an Grundschulen, gemacht wurde. * Neben den Unterrichtsmaterialien führt die Initiative auch Fortbildungen zu diesem Thema durch und gibt Unterstützung bei der Gewaltprävention im Alltag mit Kindern. Die zweite von insgesamt vier bundesweiten Fortbildungen fand am 12. Mai in Ludwigsburg statt.
„Das Interesse an Fortbildungen zum Thema Gewaltprävention beschränkt sich längst nicht mehr auf Lehrkräfte“, berichtet Nicole Messmer, Sprecherin der Initiative. „Die jüngste Fortbildung zeigte, dass sich auch immer mehr Eltern für dieses Thema interessieren.“ Zu den vier Fortbildungen, die in diesem Jahr bundesweit durchgeführt werden, bietet „Starke Kids sind fair“ auProxy-Connection: keep-alive
Cache-Control: max-age=0
Unterrichtsmaterialien. Diese sind für das Grundschulalter konzipiert und sollen die Schüler für die Anfänge von Gewalt sowie die Gefühle des Gegenübers sensibilisieren. Im Fokus steht die psychische Gewalt in Form von Mobbing, Bullying und Ausgrenzung.
Gewaltprävention zu Hause und in der Schule
Inhaltlich sind die Fortbildungen auf die Unterrichtsmaterialien abgestimmt und die Teilnehmer bekommen in den vierstündigen Workshops praktische Anregungen zu diesen. Überdies lernen die teilnehmenden Lehrkräfte, Erzieher und Eltern Methoden der ganzheitlichen Förderung des Sozialverhaltens sowie Spiele, Übungen und Regelvereinbarungen zur Konfliktbewältigung in der Schule. „Kinder brauchen Vorbilder, die ihnen klar vermitteln, was heftige Gefühle bei dem Anderen bewirken und wie sie gezügelt werden können“, erklärt Nicole Messmer. „Im Idealfall passiert das zu Hause und in der Schule. Daher begrüßen wir die Entwicklung, dass Lehrer und Eltern gleichermaßen an solchen unterstützenden Angeboten teilnehmen.“
Hoher Praxisbezug in den Fortbildungen
Die Teilnehmer dieser zweiten Fortbildung in Ludwigsburg zeigten sich begeistert vor allem vom praxisnahen Bezug der Fortbildung und der Einbindung der Unterrichtsmappen. „Fortbildung und Unterrichtsmappen ergeben zusammen eine gute Hilfestellung fur den Unterricht; ich konnte mir außerdem sehr viele Anregungen durch die individuelle Beratung mitnehmen“, so das Fazit einer teilnehmenden Lehrerin. Die nächste Fortbildung wird voraussichtlich im Juli in Berlin stattfinden.
* Die Umfrage befragte 836 Eltern schulpflichtiger Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren, die aus einer Liste von zehn Aspekten eine Rangfolge erstellen konnten.
Ludwigshafen, den 13. Mai 2009











