(openPR) Viertes Priener Onkologie-Symposium zum Thema Psychoonkologie mit zahlreichen Gästen.
Über 60 Gäste erschienen Ende April in der Klinik St. Irmingard um die Vorträge verschiedener Fachärzte, Psychologen und Therapeuten über die Suche nach Ressourcen in der Psychoonkologie anzuhören. Die Referenten sprachen über die Zusammenhänge zwischen Entstehung, Behandlung, Verlauf einer Krebserkrankung und der Psychologie.
Einleitende Worte sprach Dr. Roswitha Dahnke, Leitende Oberärztin Onkologie in der Klinik St. Irmingard, die zu dem Symposium einlud.
Anja Malanowski, Psychoonkologin aus dem Klinikum München referierte über den Atem als roten Faden zur inneren Kraft. Sie zeigte auf, wie der Atem, der uns ein Leben lang begleitet und meist unbewusst erfolgt, besser wahrgenommen werden kann. Wie es gelingt über den Atem Ruhe und Konzentration zu finden und die Krankheitsbewältigung zu unterstützen.
Von der verlorenen Balance zum Gleichgewicht sprach Gabriele Litzner, Leitende Psychologin in der Klinik St. Irmingard. Mit Beispielen aus dem täglichen psychoonkologischen Klinik-Alltag zeigte sie, wie schnell das innere Gleichgewicht durch die Diagnose einer Krebserkrankung aus der Balance geraten kann und welche therapeutischen Möglichkeiten genutzt werden können, um es wieder herzustellen. Sie erläuterte die verschiedenen Phasen der Krisenbewältigung und Möglichkeiten zur Angstbewältigung.
Birgit Jung, Kunstherapeutin in der Klinik St. Irmingard und Klinik Bad Trissl, stellte die Maltherapie vor. An den Bildern wurde deutlich, wie Patienten der Zugang über das Malen zu sich selber gelingt und wie sie im Prozess der Bewältigung damit fortschreiten und eigene Antworten finden können.












