(openPR) Ratingen, im Februar 2012 – Die Rexrodt von Fircks Stiftung für krebskranke Mütter und ihre Kinder ist mit dem Projekt „gemeinsam gesund werden“ ein „Ausgewählter Ort 2012“ im Land der Ideen. Damit gehört sie zu den Preisträgern im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“, der von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ in Kooperation mit der Deutschen Bank durchgeführt wird. „Diese Auszeichnung ist eine besondere Ehre für mich und für das gesamte Stiftungsteam. Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere unermüdliche Arbeit für die betroffenen Mütter und deren Kinder von der Bundesregierung und der Wirtschaft gesehen und gewürdigt wird“, sagt Annette Rexrodt von Fircks, Vorstandsvorsitzende der Stiftung.
Die Initiative unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und die Deutsche Bank prämieren jährlich 365 herausragende Projekte und Ideen, die einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten. Als Preisträger ist die Rexrodt von Fircks Stiftung mit ihrem Projekt „gemeinsam gesund werden“ im Jahr 2012 Botschafter für das Land der Ideen und repräsentiert das Innovationspotenzial Deutschlands. Am 14. September 2012 wird die Stiftung im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Düsseldorf ausgezeichnet.
Der ausgewählte Ort: „gemeinsam gesund werden“
Das von der Rexrodt von Fircks Stiftung ins Leben gerufene Projekt „gemeinsam gesund werden" läuft seit Oktober 2006 in der Klinik Ostseedeich in Grömitz. Es bietet an Brustkrebs erkrankten Müttern und ihren Kindern direkt im Anschluss an die Ersttherapie eine innovative ganzheitliche Rehabilitationsmaßnahme zum Wiedererlangen von Kraft, Lebensfreude, Zuversicht und vor allem gegenseitigem Vertrauen, das der ganzen Familie zugutekommen soll. „gemeinsam gesund werden" wurde von der Arbeitsgruppe Therapieevaluation der Philipps-Universität Marburg über fünf Jahre wissenschaftlich begleitet. Die Studienergebnisse belegen die Wirksamkeit des Projekts. Jährlich können ca. 600 Mütter gemeinsam mit ihren Kindern aus ganz Deutschland an dieser Maßnahme teilnehmen. Annette Rexrodt von Fircks gründete 2005 die „Rexrodt von Fircks Stiftung für krebskranke Mütter und ihre Kinder“. Die Bestseller-Autorin ist selbst Betroffene und Mutter dreier Kinder. „Der Krebs war häufig ein zentrales Thema in meiner Familie, und Fragen wie: ‚Mama, musst Du sterben? Kann ich das auch kriegen? Kommt der Krebs wieder zurück? ‘ bestimmten unseren Alltag“, erinnert sich Annette Rexrodt von Fircks. Die Stiftung gründete sie, um Mütter und Kinder in dieser Krise zu stützen und eine heilsame Sprache in der Familie zu fördern. Laut einer Erhebung des Robert-Koch-Instituts sind bundesweit jährlich insgesamt ca. 200.000 Kinder durch Krebserkrankung eines Elternteils jährlich betroffen. Viele Eltern können angesichts der eigenen Erkrankung und den damit verbundenen Problemen nicht offen mit ihren Kindern über Ängste und Sorgen sprechen. Ungefähr die Hälfte der Kinder entwickelt Verhaltensauffälligkeiten und körperliche Symptome, zeigt einen schulischen Leistungsabfall oder gerät in soziale Isolation. Hier greift die Stiftung mit ihren Projekten ein, um so vielen betroffenen Familien wie möglich zu helfen. Weitere Informationen unter www.rvfs.de.











