openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Finanzielle Risiken bei Pflegebedürftigkeit

Bild: Finanzielle Risiken bei Pflegebedürftigkeit

(openPR) Bereits jetzt erhalten knapp 2,2 Millionen Menschen finanzielle Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegepflichtversicherung. Über 700.000 Menschen davon sind im stationären Bereich pflegebedürftig, mehr als 1,4 Millionen im ambulanten Bereich. Nach Prognosen der „Rürup-Kommission“ wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. Doch immer noch wird das Risiko, zum Pflegefall zu werden, unterschätzt oder einfach verdrängt.



Viele Menschen verlassen sich auch weiterhin ausschließlich auf Vater Staat, der dank der gesetzlichen Pflegeversicherung für den Ernstfall bereit stehen sollte und bei Pflegedürftigkeit Schutz bieten soll. Doch damit wird die Situation allerdings verkannt.
Die staatlichen Leistungen bieten nur eine Grundabsicherung mit hohen eigenen Zuzahlungen. Die eigene Rente plus mögliches angespartes Vermögen reichen im Regelfall nicht aus, um die monatlichen Kosten bei Pflegebedürftigkeit zu finanzieren. Bei häuslicher Pflege erstattet die staatliche Pflegeversicherung 215,- Euro im Monat, sofern die Pflege von einem Angehörigen durchgeführt wird. Bei häuslicher Pflege durch Fachpersonal übernimmt die staatliche Pflegeversicherung 420,- Euro. In den meisten Fällen deutlich zu wenig, um eine gute Betreuung und Pflege zu gewährleisten. Häufig müssen Verwandte ihren Beruf aufgeben, um die Pflege ehrenamtlich zu übernehmen.

Deutlich teurer wird es bei stationärer Pflegebedürftigkeit. Bei vollstationärer Betreuung in Pflegestufe III (Hilfsbedürftigkeit rund um die Uhr) in einem Pflegeheim liegen die monatlichen Kosten bei rund 3.000 Euro. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt davon 1.470 Euro, in Härtefällen maximal 1.750 Euro. Die Differenz von meist weit über 1.000 Euro pro Monat muss der Pflegebedürftige selbst aufbringen. Wenn dies finanziell nicht möglich ist und kein ausreichendes Vermögen vorhanden, droht man zu einem Sozialfall zu werden. Und in diesem Fall versucht das Sozialamt, sich das Geld von Kindern oder dem Partner - sofern möglich - wieder zu holen. Auch angespartes Kapital, welches ursprünglich als Erbe für die jüngere Generation gedacht war, wird häufig vollständig aufgezehrt. Das Bundesministerium für Gesundheit erklärt: „Mit einem Beitragssatz von 1,95 Prozent kann eine Rund-um-die-Uhr-Pflege nicht finanziert werden. Es bedarf also auch einer Selbstbeteiligung.“

Ein wirksamer Schutz vor diesen Folgen ist mit dem Abschluss einer leistungsstarken Pflegetagegeldversicherung gegeben. Viele Versicherer bieten inzwischen Pflegezusatzpolicen an. Vor dem Vertragsabschluss sollte man allerdings nicht nur die Preise vergleichen, da im Kleingedruckten existenziell wichtige Leistungsunterschiede stecken. Ein guter Vertrag bietet eine finanzielle Leistung in allen drei Pflegestufen - nicht erst bei schwerer Pflegebedürftigkeit in Stufe III. Wenn Angehörige oder Freunde die Pflege übernehmen, sollte der Versicherer hierfür selbstverständlich auch leisten, um die Angehörigen finanziell zu entschädigen - leider ist dies bei vielen Tarifen nicht der Fall. Ebenfalls wichtig sind Vertragsklauseln, dass der Versicherer keine Wartezeiten oder Karenzzeiten verlangt. Im Ernstfall sollte das private Versicherungsunternehmen bei eintretender Pflegebedürftigkeit sofort zahlen und nicht erst nach der Ableistung von Wartezeiten. Wenn Mann oder Frau zu einem Pflegefall wird, fallen die Kosten für die Pflege schließlich auch sofort an und nicht erst nach mehreren Monaten. Um einen preisgünstigen und gleichzeitig sicheren Vertrag zu bekommen, der im Ernstfall auch einen umfassenden Schutz bietet, sollte man sich daher unabhängige Beratung einholen bzw. sich verschiedene Vorschläge unterschiedlicher Versicherer einholen.

Diplom-Ökonom Karsten Werksnies: „So hart es klingen mag: der Staat kann und wird nicht für eine umfassende Betreuung in der Pflege finanziell gerade stehen. Weder jetzt - und noch weniger in der Zukunft. Jeder Mensch muss selbst vorsorgen, um für den Ernstfall bei Pflegebedürftigkeit abgesichert zu sein. Je früher, desto günstiger: Eine ideale Absicherung über eine sehr gute Pflegetagegeldversicherung mit einer Leistung von 1.500 Euro pro Monat bei Pflegebedürftigkeit, gibt es für eine 25-jährige Frau bereits für rund 15,- Euro monatlich. Mit 45 kostet identischer Schutz bereits etwa 48,- Euro im Monat. Dennoch ist auch dies preislich noch sehr gut, wenn man die Bedeutung und die finanziellen Kosten bei Pflegebedürftigkeit dem gegenüberstellt.“

Weitere Informationen zu privaten Pflegezusatzpolicen sowie die Möglichkeit einer Anforderung einer unabhängigen Vergleichsberechnung einer Pflegetagegeldversicherung finden Sie auf der Internetseite http://www.pflegeversicherung.young-insurance.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 299592
 917

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Finanzielle Risiken bei Pflegebedürftigkeit“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Bergische Assekuranz

Bild: Auswahlkriterien der Basis-Rente für SelbständigeBild: Auswahlkriterien der Basis-Rente für Selbständige
Auswahlkriterien der Basis-Rente für Selbständige
Beinahe wöchentlich berichten die Medien über den demographischen Wandel, die Überalterung unserer Gesellschaft und der immensen Staatsverschuldung. Ein dazugehöriges Kernthema: die Rente. Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) betont gerne, „die umlagefinanzierte Rente ist sicher“. Doch es reicht ein Blick auf die zukünftige Entwicklung der Bevölkerungsstruktur, um zu wissen, dass die heute jüngeren Generationen sicherlich keine zufriedenstellende staatliche Rente mehr erhalten werden, weil dies auf Grund der alternden Bevölkerung einfach n…
Bild: Vorsorgetarife ergänzen den Schutz für KassenpatientenBild: Vorsorgetarife ergänzen den Schutz für Kassenpatienten
Vorsorgetarife ergänzen den Schutz für Kassenpatienten
Die Früherkennung von Krankheiten ist besonders wichtig, um diese in einem frühen Stadium noch heilen zu können. Moderne Präventionsmaßnahmen und Vorsorgeuntersuchungen helfen, rechtzeitig schwerwiegendere Krankheiten zu erkennen und diese frühzeitig therapieren zu lassen. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) haben in Bezug auf die Vorsorgemaßnahmen enge Grenzen. Eine Vielzahl dieser Vorsorgeuntersuchungen erhalten Kassenpatienten daher nur, wenn sie bereit sind, diese Leistungen privat zu bezahlen. Häufig werden mögliche Vorso…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Geförderte Pflegezusatzversicherung angelaufenBild: Geförderte Pflegezusatzversicherung angelaufen
Geförderte Pflegezusatzversicherung angelaufen
… im Monat leisten. Die gesetzliche Pflegepflichtversicherung gilt ohnehin seit ihrer Einführung nur als Teilkasko-Versicherung, die im Ernstfall hohe Zuzahlungen bei eintretender Pflegebedürftigkeit dem Versicherten oder auch seinen Angehörigen abverlangt. Diese Zuzahlungen kann man mit Hilfe des neuen Pflege-Bahr-Tarifs reduzieren oder sogar ausschließen. …
Bild: Pflegezusatzversicherung ohne GesundheitsprüfungBild: Pflegezusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung
Pflegezusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung
… die sonst üblichen Gesundheitsfragen für breite Bevölkerungsgruppen abschließbar ist. Schon bei ambulanter Pflege zu Hause entstehen in Pflegestufe III (schwerste Pflegebedürftigkeit) schnell rund 1.200,- Euro monatliche Eigenbeteiligung, wenn man keine ausreichende finanzielle Vorsorge etwa über eine geeignete Pflegezusatzversicherung getroffen hat. …
Bild: Pflegezusatz-Versicherung ohne AltersbeschränkungBild: Pflegezusatz-Versicherung ohne Altersbeschränkung
Pflegezusatz-Versicherung ohne Altersbeschränkung
… Einschränkungen je nach Art der Pflege. Ein Versicherungsschutz-Suchender ist da schnell überfordert. Eigentlich will er ja nur eines: Für den Fall der Pflegebedürftigkeit finanziell abgesichert sein. Stattdessen muss er seitenweise Kleingedrucktes lesen. Im aktuellen Vergleich hat ÖkoTest nur 15 Kranken-Versicherern gute bis sehr gute Leistungen bescheinigt. …
Bild: IDEAL PflegeRente zur beliebtesten Pflegeversicherung gewähltBild: IDEAL PflegeRente zur beliebtesten Pflegeversicherung gewählt
IDEAL PflegeRente zur beliebtesten Pflegeversicherung gewählt
Die aktuellen Diskussionen um die Pflegereform und die teilweise mangelhaften Zustände in Pflegeheimen zeigen deutlich, dass die finanzielle Absicherung bei Pflegebedürftigkeit eines der wichtigsten Vorsorgethemen ist. Daher untersuchte die Vertriebsstudie „AssCompact Trends III/2007“ neben verschiedenen anderen Sparten separat auch die private Pflegeversicherung. …
Bild: Zurich PflegeRente schließt VorsorgelückenBild: Zurich PflegeRente schließt Vorsorgelücken
Zurich PflegeRente schließt Vorsorgelücken
… der privaten Vorsorge. Die „PflegeRente“ bietet mit einem bedarfsgerechten Leistungsangebot eine zuverlässige Absicherung gegen die finanziellen Risiken im Falle einer Pflegebedürftigkeit. Flexibilität hinsichtlich des Absicherungsumfanges gewährleistet die Wahl zwischen einem Basis-, Klassik- oder Exklusiv-Schutz. Damit werden die Pflegestufen I bis …
Pflege: Hohe Anforderungen für die Betreuung im Familienkreis
Pflege: Hohe Anforderungen für die Betreuung im Familienkreis
… AG die private Pflegeversicherung DFV-DeutschlandPflege entwickelt. Damit bietet die Deutsche Familienversicherung erstmals eine umfassende Vorsorgelösung für alle Risiken bei Pflegebedürftigkeit und Demenz. So leistet die DFV-DeutschlandPflege uneingeschränkt bereits im Demenzfall und verdoppelt das Pflegegeld, wenn Demenz und Pflegebedürftigkeit in …
Bild: Notwendigkeit der privaten Pflegeabsicherung erkanntBild: Notwendigkeit der privaten Pflegeabsicherung erkannt
Notwendigkeit der privaten Pflegeabsicherung erkannt
… Verbraucherverbände hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Die Mehrheit der Bevölkerung hat inzwischen erkannt, dass die gesetzliche Absicherung bei Pflegebedürftigkeit eher einen Teilkasko-Charakter hat. Im Ernstfall sind hohe finanzielle Zuzahlungen notwendig, wenn keine private Vorsorge über eine Pflegezusatzversicherung getroffen wurde. Eine …
Bild: Nutzen der privaten PflegezusatzversicherungBild: Nutzen der privaten Pflegezusatzversicherung
Nutzen der privaten Pflegezusatzversicherung
… häufig leider unausweichlich. Gerade im Bereich der Pflegeabsicherung fordern viele Politiker die Einführung einer kapitalgedeckten Zusatzvorsorge, um die Absicherung bei Pflegebedürftigkeit in der Zukunft auf ein besseren Niveau zu stellen. Eine entsprechende Zusatzvorsorge ist bereits jetzt möglich: Im Rahmen einer privaten Pflegezusatzversicherung …
Bild: 5 Sterne für Zurich PflegeRente: Morgen & Morgen vergibt HöchstwertungBild: 5 Sterne für Zurich PflegeRente: Morgen & Morgen vergibt Höchstwertung
5 Sterne für Zurich PflegeRente: Morgen & Morgen vergibt Höchstwertung
… abgeschlossenen Pflegerentenversicherung können Kunden je nach Sicherheitsbedürfnis und Absicherungswunsch eine entsprechende Pflegestufe wählen. Diese bietet ihnen im Fall einer Pflegebedürftigkeit einen umfassenden Schutz, der sie nicht vor finanzielle Hürden stellt. Denn eine Pflegebedürftigkeit bringt große finanzielle Belastungen für die Betroffenen …
Interview biometrisches Risiko Berufsunfähigkeit - Deutsche sind nur teilkaskoversichert
Interview biometrisches Risiko Berufsunfähigkeit - Deutsche sind nur teilkaskoversichert
… unmittelbaren Zusammenhang mit dem eige-nem Leben stehen. Hierzu zählen Risiken, wie Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit, vorzeitiger Todesfall, Langlebigkeit, schwere Erkrankungen, Pflegebedürftigkeit usw. Warum bedrohen biometrische Risiken die finanzielle Existenz? Beim Eintritt eines biometrischen Risikos sind viele deutsche Bürger schlecht aufgestellt. Sie …
Sie lesen gerade: Finanzielle Risiken bei Pflegebedürftigkeit