(openPR) Darüber hinaus fordern die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Nürnberger Resolution:
- eine gesetzliche Verankerung von Qualitätsstandards für Mitglieder in Aufsichtsräten,
- den Aufbau und die Weiterentwicklung einer zentralen Datenbank, in die sich geeignete Kandidatinnen für Aufsichtsratspositionen eintragen können, damit kein Vorstand mehr behaupten kann, es hätte keine qualifizierte Frau zur Verfügung gestanden
- sowie ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft, das unter anderem zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen beitragen soll.
Katja Roth, Führungskraft in einer internationalen Bank, Mitglied des Managerinnennetzwerkes EWMD und Koordinatorin der Rhein-Main-Gruppe zur Relevanz der Nürnberger Resolution: "Es gibt handfeste Gründe, den Frauenanteil in den Führungsgremien der Aktiengesellschaften zu erhöhen: Seit Jahren belegen Studien, dass Unternehmen mit einem überdurchschnittlichen Frauenanteil im Topmanagement deutlich höhere Renditen erzielen, als der Branchendurchschnitt. Da Macht nicht freiwillig geteilt wird, brauchen wir dringend eine gesetzliche Lösung. Die Potenziale hoch qualifizierter Frauen sollten endlich effizient genutzt und weiblicher Führungsnachwuchs systematisch gefördert werden." Forschungen der London School of Economics zeigen, dass Innovationen am ehesten innerhalb gemischter Teams entstehen. Darüber hinaus belegen Studien, dass auch die Führungsqualität in solchen Teams höher ist.
Das Aktionsbündnis findet immer mehr Befürworter. Bundesweit wird es unter anderem von Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., Renate Schmidt, Bun-destagsabgeordnete und Bundesministerin a.D., der frauenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen Irmgard Schewe-Gerigk und dem Par-teivorsitzenden Franz Müntefering unterstützt. Katja Roth hofft, dass sich diesen Beispielen noch viele weitere anschließen werden, da es gerade im Rhein-Main-Gebiet viele exzellent ausgebildete Frauen im Finanz- und Dienstleistungssektor gibt, die als potenzielle Kandidatinnen zur Verfügung stünden: "Ich habe selbst ausgesprochen positive Erfahrungen in gemischten Teams gemacht. Deshalb stehe ich voll und ganz hinter der Nürnberger Resolution und engagiere mich dafür, dass sich auch in Rhein- Main möglichst viele Unterstützer auf unserer Internetseite www.nuernberger-resolution.de eintragen!"










