(openPR) Lacht die kleine Benita, oder sieht es nur so aus? Grund genug zur Freude hätte sie ja. Über Unterstützung kann sich das Affenbaby aus dem Neunkircher Zoo nicht beklagen. Sowohl die Mutter als auch die Affen-Tanten kümmern sich rührend um das Kleine. Und jetzt hat das Innovationscluster für Bionik „bionic engineering network - BEN“ auch noch die einjährige Patenschaft für den Primaten übernommen. Am 2. April gab es den offiziellen Startschuss: Im neuen Affenhaus des Zoologischen Gartens übergab Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch die Patenschaftsurkunde an den Leiter des Clusters, Prof. Dr. Hans-Joachim Weber. Auf einer Patentafel an Benitas Domizil ist nun sowohl der Pate als auch sein Schützling verewigt. „Diese Tier-Patenschaft und Bionik – das passt perfekt zusammen! Bei der Bionik lernt die Technik von der Natur. Jedes Tier trägt erstaunliche Erfindungen aus Jahrmillionen Evolution in sich, es hält verblüffende Lösungen parat - das ist Bionik zum Anfassen. So ist die Verbindung mehr als logisch: Als Bionik-Netzwerk geben wir mit dieser Patenschaft ein klares Statement für unsere Verbundenheit mit der Natur ab“, sagt Prof. Dr. Hans-Joachim Weber.
Auch die weiteren anwesenden Mitglieder des BEN-Vorstandes konnten sich nun vor Ort überzeugen: Die kleine Benita hat definitiv einen erhöhten Knut-Faktor! Allzu tapsig stolpert sie noch durch ihr junges Leben. Der Knirps wurde erst Mitte Februar geboren und gehört zur Familie der Hulman-Languren – die gemeinhin auch als die heiligen Affen Indiens bekannt sind. „Wer eine Patenschaft übernimmt, der unterstützt die gesamte Arbeit im Zoo. Die Spende kommt in vollem Umfang den Tieren zugute: Dabei geht es nicht nur ums Futtergeld, sondern um die Schaffung einer langfristigen Bindung zu Tieren, die als Botschafter ihrer Art hier gehalten werden“, erklärt Dr. Norbert Fritsch. Und der Zoodirektor ergänzt: „Hinzu kommt, dass die Patentafel auch eine gute Werbeplattform für die Tierpaten darstellt, denn den Neunkircher Zoo besuchen rund 250.000 Menschen im Jahr.
Auch in diesem Punkt geht die Patenschaft mit dem Anliegen der Bionik-Netzwerker einher: BEN hat sich auf die Fahnen geschrieben, den Bekanntheitsgrad der Bionik zu steigern. Die Mitglieder dieses Innovationsclusters, das vom Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes gefördert wird, sind allesamt Spezialisten dieser Wissenschaft, die Biologie und Technik miteinander verbindet. In dieser Schnittstellen-Wissenschaft entstehen dann technische Anwendungen, die Prinzipien der Natur aufgreifen oder anwenden: Organisieren wie ein Bienenvolk oder Bauteile konstruieren, filigran und gleichzeitig stabil wie die Halme des Bambus! Die Bionik betrachtet Funktions- sowie Konstruktionsprinzipien aus der Tier- oder Pflanzenwelt und überträgt diese in technische Produktentwicklungen. Die Hauptaufgabe von BEN ist es somit, den Transfer bionischer Forschungsergebnisse zu fördern. Daher ist das Bionik-Netzwerk auch angegliedert an die FITT gGmbH - dem Institut für Technologietransfer der HTW des Saarlandes.
Weitere Infos unter: www.b-e-n.eu












