openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Verwandte des Mönches von Ragya, der sich in den Machu stürzte, drangsaliert

02.04.200908:22 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Verwandte des Mönches von Ragya, der sich in den Machu stürzte, drangsaliert
Der Disziplinar des Klosters Palden Gyatso
Der Disziplinar des Klosters Palden Gyatso

(openPR) phayul.com berichtet: Drei der vier Mönche, die zusammen mit dem Disziplinär des Klosters Ragya, Palden Gyatso, am 23. März festgenommen worden waren, konnten nun als Soepa, 42, Gyaltsen, 34, und Jamyang Khedup, 27, identifiziert werden [Bilder dieser Mönche gibt es bei Phayul unter dem 25. März].



Jamyang Tenzin, ein ehemaliger Mönch des Klosters Ragya, der jetzt im Exil lebt, sagte, sie stünden unter dem Verdacht, die Demonstration vom 21. März angeführt zu haben. Die Behörden versicherten der Klosterverwaltung, die Mönche von Ragya würden bald freigelassen werden.

Einige Zivilpersonen wurden ebenfalls verhaftet, als Tausende von Tibeter auf den Selbstmord von Tashi Sangpo hin auf die Straße gingen. Indessen wurden etwa 50 Personen, darunter Verwandte und Freunde von Tashi Sangpo, in einer Polizeiwache unweit des Klosters Ragya verhört.

Ein größeres Truppenkontingent wurde von Golok und Xining in die Gegend verlegt, nachdem Tausende von aufgebrachten Tibetern am 21. März auf die Straße gegangen waren.

Behörden bieten der Familie von Tashi Sangpo Entschädigung an

Ein tibetischer Lama aus einem Kloster in Südindien, der Kontakte zu der Gegend hat, berichtete dem Sender Voice of Tibet, der Familie des Mönchs, der sich neulich im Machu Fluß ertränkte, sei eine finanzielle Entschädigung von 200.000 chinesischen Yuan geboten worden.

Er wurde des Besitzes von gegen die Regierung gerichteten Pamphleten und der verbotenen tibetischen Nationalflagge beschuldigt. Zuvor hatte die Regierung dementiert, daß der Mönch sich das Leben genommen hat und behauptet, er sei geflohen, indem er den Fluß durchschwamm. Xinhua zitierte eine Tibeterin, die angab, sie habe gesehen, wie der Mönch entkam.

Shingsa Rinpoche, der im Exil in Südindien lebende Oberlama des Klosters Ragya, dem Tashi Sangpo angehörte, meinte Voice of Tibet gegenüber, die chinesischen Behörden hätten nun trotz diverser Berichte in chinesischen Medien, Tashi Sangpo habe nur den Fluß durchschwommen, einräumen müssen, daß er gestorben ist. Die Frau, die ihn angeblich fliehen sah, befände sich nun im Polizeigewahrsam.

In einem Brief an die Regierung der VR China verurteilte er die „religiöse Verfolgung“ in Tibet und forderte eine Erklärung, wie es zum Tod seines Schülers Tashi Sangpo kam, sowie über den Zustand des Mönches Thabey vom Kloster Kirti, der am 27. Februar Feuer an sich gelegt hatte.

Er forderte, daß die Zentralregierung Chinas, die Provinzregierungen und die örtlichen Verwaltungsorgane die volle Verantwortung für die Unruhen in Tibet sowie deren grausame Niederschlagung im vergangen Jahr übernehmen. Er warf der chinesischen Regierung vor, daß sie sein Kloster durch Waffen und militärische Gewaltakte entweihe und forderte sie auf, ihre Truppen aus dem Kloster abzuziehen.

Die chinesischen Behörden, die anfänglich leugneten, daß Tashi Selbstmord beging, akzeptieren nun seinen Tod, nachdem seine Robe am Flußufer gefunden wurde, fügte Shingsa Rinpoche hinzu.

Außerdem seien neun Mönche im Zusammenhang mit den Demonstrationen nach Tashis Tod festgenommen worden, von denen inzwischen sieben namentlich bekannt sind: Palden Gyatso, Mengak, Sherab, Tsultrim, Jamyang Khedup, Seopa und Gyaltsen befinden sich weiterhin in Haft.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 297318
 121

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Verwandte des Mönches von Ragya, der sich in den Machu stürzte, drangsaliert“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von IGFM Muenchen

Bild: Die Chinesen zwingen die tibetischen Nomaden, ihren Premierminister und den Dalai Lama zu kritisierenBild: Die Chinesen zwingen die tibetischen Nomaden, ihren Premierminister und den Dalai Lama zu kritisieren
Die Chinesen zwingen die tibetischen Nomaden, ihren Premierminister und den Dalai Lama zu kritisieren
Wie aus einer tibetischen Quelle im Exil verlautet, forderten die chinesischen Behörden von tibetischen Nomaden in Lithang (Kham), ein Dokument zu unterzeichnen, daß sie sich von ihrem geistlichen Oberhaupt, dem Dalai Lama, sowie dem tibetischen Premierminister im Exil, Lobsang Sangay, lossagen. Der aus Lithang stammende und jetzt in Südindien wohnende Atuk Tseten sagte, die chinesische Polizei habe die Nomaden im Bezirk Lithang in der TAP Kardze, Provinz Sichuan, gezwungen, das Dokument zu unterschreiben und sie bei einer Weigerung mit Sch…
Bild: Ehemaliger Mönch des Klosters Karma in Osttibet erliegt seinen schweren BrandverletzungenBild: Ehemaliger Mönch des Klosters Karma in Osttibet erliegt seinen schweren Brandverletzungen
Ehemaliger Mönch des Klosters Karma in Osttibet erliegt seinen schweren Brandverletzungen
Ein ehemaliger Mönch des Klosters Karma im Bezirk Chamdo, Präfektur Chamdo, TAR, starb am 6. Dezember im Krankenhaus an den Verletzungen, die er davongetragen hatte, als er sich aus Protest gegen die chinesische Herrschaft in Tibet selbst zu verbrennen versuchte. Der 46jährige Tenzin Phuntsok hatte sich am 1. Dezember in der Gemeinde Karma in Chamdo in Brand gesetzt. Chinesische Polizisten löschten das Feuer und lieferten ihn mit schweren Brandwunden in ein Krankenhaus ein. Aus einer Quelle aus Tibet verlautet: „Tenzin Phuntsog, der sich am…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Intrepid Suntrek garantiert Inka Trail PermitsBild: Intrepid Suntrek garantiert Inka Trail Permits
Intrepid Suntrek garantiert Inka Trail Permits
- Ersatzweise 75 Euro Ermäßigung auf dem neuen Inca Quarry Trail - 40 Touren nach Machu Picchu im Intrepid-Programm Melbourne / Holzkirchen, 21. Juni 2011. Intrepid Suntrek garantiert seinen Gästen für 2012 „Permits“ für den Inka Trail: Wer eine der 40 vom australischen Spezialisten für Aktiv-, Abenteuer und Erlebnisreisen angebotenen Touren nach Machu …
Bild: Feuer wütet in Tibet: Tibetische Schülerin stirbt nach SelbstverbrennungsprotestBild: Feuer wütet in Tibet: Tibetische Schülerin stirbt nach Selbstverbrennungsprotest
Feuer wütet in Tibet: Tibetische Schülerin stirbt nach Selbstverbrennungsprotest
Tsering Kyi, 19, die eine tibetische Mittelschule im Bezirk Machu (chin. Maqu), TAP Kanlho (chin. Gannan), Provinz Gansu, besuchte, setzte sich am 3. März auf einem Gemüsemarkt der Stadt Machu in der traditionellen tibetischen Region Amdo in Brand, sie starb unmittelbar danach. Nur Tage, ehe sie sich anzündete, verbrachte Tsering Kyi die Schulferien …
Bild: Tibetische Schüler in Machu protestieren trotz scharfer Sicherheitsmaßnahmen, zahlreiche FestnahmenBild: Tibetische Schüler in Machu protestieren trotz scharfer Sicherheitsmaßnahmen, zahlreiche Festnahmen
Tibetische Schüler in Machu protestieren trotz scharfer Sicherheitsmaßnahmen, zahlreiche Festnahmen
… Augenzeugen berichteten, protestierten am 14. März, dem zweiten Jahrestag der landesweiten Demonstrationen von 2008, Dutzende von tibetischen Mittelschülern im Bezirk Machu, TAP Kanlho, in der westchinesischen Provinz Gansu gegen die einschneidenden staatlichen Kontrollmaßnahmen. In der tibetischen Hauptstadt Lhasa ignorierten Straßenhändler die behördliche …
Bild: Selbstmord eines Mönches durch Sprung in den Gelben Fluß - 93 Tibeter in Golog festgenommenBild: Selbstmord eines Mönches durch Sprung in den Gelben Fluß - 93 Tibeter in Golog festgenommen
Selbstmord eines Mönches durch Sprung in den Gelben Fluß - 93 Tibeter in Golog festgenommen
… nahegelegenen Machu und sprang hinein. Kurze Zeit nach Tashi Sangpos Verzweiflungstat strömten mehrere Tausend Mönche und ortsansässige Tibeter zusammen und demonstrierten auf den Straßen von Ragya, vor der Polizeistation und den Verwaltungsgebäuden, sie riefen Parolen wie „Bod gyalo“ (Tibet sei Sieg) und weinten bitterlich. Einigen Quellen zufolge hätten sie …
Studienzentrum Machu Picchu
Studienzentrum Machu Picchu
Ein internationales Zentrum zum Studium von Machu Picchu und der Inka-Kultur wollen gemeinsam die Universitäten Yale (USA) und San Antonio Abad aus Cusco (Peru) bilden. Dieses Zentrum soll die in Machu Picchu gesammelten archäologischen Gegenstände, die Hiram Bingham nach Yale brachte, aufbewahren, studieren und ausstellen. Die Universität Yale hatte …
Bild: Tibetischer Nomade wegen Demonstration von 2008 in Machu festgenommenBild: Tibetischer Nomade wegen Demonstration von 2008 in Machu festgenommen
Tibetischer Nomade wegen Demonstration von 2008 in Machu festgenommen
Der 34jährige Shonu Palden wurde am 18. Juni in einem Restaurant in der Gemeinde Belpen im Bezirk Machu (chin. Maqu), TAP Kanlho (chin. Gannan), Provinz Gansu, festgenommen. Während er im Restaurant saß, fuhren plötzlich vier Polizeifahrzeuge vor, um ihn festzunehmen. Am 20. Juni begaben sich dann über zehn ortsansässige Tibeter zu der Bezirksverwaltung …
Bild: Kloster Ragya in Golog von Sicherheitskräften abgeriegelt - massive RestriktionenBild: Kloster Ragya in Golog von Sicherheitskräften abgeriegelt - massive Restriktionen
Kloster Ragya in Golog von Sicherheitskräften abgeriegelt - massive Restriktionen
… fügt hinzu, die Berichte, die in den chinesischen Staatsmedien erscheinen, seien „infame Lügen, die die Aufmerksamkeit der internationalen Medien vom Tod eines unschuldigen Mönches infolge der Grausamkeit der Chinesen ablenken sollen… Ganz Tibet befindet sich im Belagerungszustand, Journalisten wird der Zugang zu tibetischen Gebieten verwehrt. Die Informationen, …
Bild: Die berühmte Inka-Steinstadt »Machu Picchu« feiert 2011 ihr 100-jähriges EntdeckungsjubiläumBild: Die berühmte Inka-Steinstadt »Machu Picchu« feiert 2011 ihr 100-jähriges Entdeckungsjubiläum
Die berühmte Inka-Steinstadt »Machu Picchu« feiert 2011 ihr 100-jähriges Entdeckungsjubiläum
Die berühmte Inka-Steinstadt »Machu Picchu« feiert 2011 ihr 100-jähriges Entdeckungsjubiläum – Naturfreunde und Liebhaber alter Hochkulturen lernen mit Chamäleon auf seiner »Machu Picchu«-Rundreise die wohl schönsten Schauplätze Perus kennen. Tief im Herzen Perus thront sie über den Wolken, auf einem Bergsattel in über 2.400 Meter Höhe: Machu Picchu, …
Bild: Acht Tibeter in Golog zu Haftstrafen von zwei bis zu sieben Jahren verurteiltBild: Acht Tibeter in Golog zu Haftstrafen von zwei bis zu sieben Jahren verurteilt
Acht Tibeter in Golog zu Haftstrafen von zwei bis zu sieben Jahren verurteilt
… http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2009/TashiSangpo_Machu_Festnahmen_23.3.html 24.3.2009: Kloster Ragya in Golog von Sicherheitskräften abgeriegelt - massive Restriktionen (TCHRD), http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2009/KlosterRagyabelagert_24.3.html 25.3.2009: Verwandte des Mönches von Ragya, der sich in den Gelben Fluß stürzte, drangsaliert, …
Bild: Tibetischer Mönch und Schriftsteller Sungrab Gyatso zu drei Jahren verurteiltBild: Tibetischer Mönch und Schriftsteller Sungrab Gyatso zu drei Jahren verurteilt
Tibetischer Mönch und Schriftsteller Sungrab Gyatso zu drei Jahren verurteilt
… Information verurteilte das Mittlere Volksgericht von Kanlho Sungrab Gyatso, einen Mönch des Klosters Mura, zu drei Jahren Gefängnis. Sunrab Gyatso wurde zunächst am 17. März 2008 im Bezirk Machu (chin. Maqu), TAP Kanlho, Provinz Gansu, festgenommen, aber nach wenigen Tagen wieder entlassen. Am 18. Mai 2008 wurde er erneut in Machu festgenommen und auch wieder …
Sie lesen gerade: Verwandte des Mönches von Ragya, der sich in den Machu stürzte, drangsaliert