(openPR) Claudia Roth ist heute (25.03) mit dem Botschafter der Arabischen Republik Syrien in Deutschland, Herrn Mohammed Walid Hezbor, zusammengetroffen. Frau Roth bekräftigte ihren dringenden, bereits am 17. März geäußerten Appell, die Umstände des Todes zahlreicher Kurden in der nordostsyrischen Stadt Kamischli am 12. März vollständig aufzuklären. Sie wies auf die rechtlichen Diskriminierungen von Kurden, insbesondere von Staatenlosen, in Syrien hin.
Sie dankte für die kürzliche Freilassung von zwei Bürgerrechtlern und machte auf das Schicksal der am 9. März verhafteten Fahim und Jomard Yusuf, Hussain, Hassan und Akram Murad sowie Khader und Zeres Manja aufmerksam, um deren sofortige Haftentlassung sie ebenfalls bat.
Sie sprach sich für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Syrien im eigenen Interesse des Landes aus. Sie verwies dabei auf ihre Laudatio anlässlich der Verleihung des Weimarer Menschenrechtspreises am 10. Dezember 2003 an den syrischen Abgeordneten Riad Seif.
Frau Roth äußerte die Hoffnung, sich anlässlich eines Besuches bald selbst einen Eindruck von der Lage der Menschenrechte in Syrien machen zu können.





